Bauzaun an der Nordseite
Bauzaun an der Nordseite
Vandalismus am Kölner Dom: Mit Filzstift geschriebene Botschaften im Aufgang zum Südturm
Vandalismus am Kölner Dom: Mit Filzstift geschriebene Botschaften im Aufgang zum Südturm
Gerüst an der Nordseite des Kölner Doms (Archiv)
Gerüst an der Nordseite des Kölner Doms (Archiv)
Kölner Dombaumeister Peter Füssenich
Kölner Dombaumeister Peter Füssenich

31.01.2020

Gitter soll Kölner Dom vor Vandalismus bewahren Meterhoher Schutz

Immer wieder kommt es zu Vandalismus am Kölner Dom. Deshalb bekommt die Kathedrale einen weiteren Zaun. Das gut drei Meter hohe Schutzgitter an der Nordseite wird im April fertiggestellt, sagte Dombaumeister Peter Füssenich.

Der Zaun werde die gesamte Länge des zum Hauptbahnhof hin gelegenen nördlichen Querhauses umfassen und optisch zum bereits vorhandenen Gitter an der Südseite des Doms passen, erklärte Füssenich. Dompropst Gerd Bachner soll es am 17. April einweihen. Notwendig geworden war der Zaun, weil es immer wieder zu Vandalismus komme, hieß es.

Die Schutzgitter an der Süd- und Nordseite sollen die Kathedrale vor Beschädigungen und Verschmutzungen schützen.

Engel-Statuen für den Nordwest-Turm

Füssenich teilte außerdem mit, dass das Gerüst am Nordwest-Turm voraussichtlich im Mai 2021 abgenommen werde. Medien hatten berichtet, dass es bereits in diesem Jahr verschwinden soll. Das Gerüst ist von weitem sichtbar und hängt schon seit mehr als 10 Jahren am Nordwest-Turm.

Diesen Mai will die Dombauhütte die Arbeiten am Turm abschließen, wie Füssenich präzisierte. Zwei 2,80 Meter hohe Engel-Statuen sollen an ihren vorgesehenen Platz kommen; das sei die letzte Aufgabe in diesem Bereich. "Wir bringen die Engel zum Fliegen", sagte Füssenich. Das Gerüst werde dann nach und nach ausgedünnt und schließlich ganz abgebaut.

Fenster-Patenschaft für 250.000 Euro

Die Dombauhütte plant zudem Arbeiten an mehreren Fenstern im südlichen Querhaus, die in den kommenden 12 bis 15 Jahren vervollständigt werden sollen. Die Fenster aus dem sogenannten Welter-Zyklus haben nun alle einen Paten, wie der Ehrenpräsident des Zentral-Dombau-Vereins (ZDV), Michael Hoffmann, mitteilte. Mit den 250.000 Euro pro Patenschaft würden die Fenster teils restauriert und teils in ihren Originalzustand versetzt.

Der ZDV sammelt über Mitgliedschaften, Spendenaufrufe und Patenschaften Geld für die Erhaltung des Kölner Doms. Mehr als 60 Prozent der jährlichen Baukosten bringt die Bürgerinitiative eigenen Angaben zufolge auf.  

(KNA)

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