Strengere Sicherheit im Kölner Dom
Strengere Sicherheit an Silvester rund um den Kölner Dom

29.11.2017

Kölner Silvesternacht wieder mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen Polizei und böllerfrei

Die Stadt Köln setzt zu Silvester wieder auf umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen und ein kulturelles Rahmenprogramm rund um den Dom. Wie im Vorjahr wird um die Kathedrale eine "böllerfreie Zone" gezogen und die Polizeipräsenz erhöht.

Rund um den Kölner Dom darf keine Pyrotechnik mitgebracht werden, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Polizei und Ordnungsamt wollen in der Silvesternacht ihre Präsenz in der Kölner Innenstadt deutlich verstärken, zudem sollen Videoüberwachung und Beleuchtung verstärkt werden. Zum Jahreswechsel 2015/2016 war es in Köln zu massenhaften sexuellen Übergriffen und Diebstahlen gekommen.

Lichtinstallation

Geplant ist am 31. Dezember auch eine Lichtinstallation unter dem Motto "Wunsch und Wandel" am Dom. Kölner Bürger können sich an der Aktion beteiligen, indem sie ihre Wünsche für 2018 an die Adresse meinwunschfuer2018@koeln.de schicken. Lichtkünstler Ingo Dietzel will die Wünsche in Projektionen einbeziehen, die auf den Fassaden des Domforums und des Domhotels gezeigt werden sollen.

Auf einer Bühne auf dem Roncalli-Platz treten den Angaben zufolge die Kölner Bands "Buntes Herz" und "Komplement" auf. Für den Auftritt des Chors "Gospelcologne", der ab 23 Uhr bis ins neue Jahr singt, können sich Interessierte als Teilnehmer melden.

Kampagne "Respekt"

Ebenfalls am Silvesterabend werde die Kampagne "Respekt" gestartet, kündigte die Stadt Köln an. Dabei könnten etwa Privatleute, Unternehmen, Vereine oder Schulklassen ein Zeichen für Respekt setzen. Die Stadt Köln stellt dafür Werbematerial zur Verfügung. Einzelheiten zu der Aktion sollen im Dezember bekanntgegeben werden.

In der Silvesternacht 2015/2016 hatten am Kölner Hauptbahnhof Gruppen junger Männer vor allem aus dem nordafrikanischen Raum zahlreiche Menschen sexuell bedrängt und bestohlen. Bei der Staatsanwaltschaft Köln waren mehr als 1.200 Strafanzeigen eingegangen, 513 davon bezogen sich auf Sexualdelikte.

(epd)

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