30.04.2013

Evangelischer Kirchentag in Hamburg beginnt am Mittwoch Auch für Katholiken

Der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag wird am Mittwoch in Hamburg eröffnet. Zu dem bis Sonntag dauernden Treffen werden mehr als 100.000 Dauerteilnehmer erwartet.

Unter dem biblischen Motto "Soviel du brauchst" finden mehr als 2.500 Gottesdienste, Andachten, Podien, Lesungen, Konzerte und andere Veranstaltungen zwischen Alster und Elbe statt. Dazu haben sich unter anderen Bundespräsident Joachim Gauck, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sowie weitere Spitzenpolitiker aller Parteien angesagt. Ebenso werden Prominente aus Kunst, Kultur und Medien wie der Liedermacher Wolf Biermann, Regisseur Wim Wenders, die Rocksängerin Nina Hagen und der Kabarettist Eckhard von Hirschhausen erwartet. Der Kirchentag findet zum vierten Mal in Hamburg statt.

Bedeutende Themen sollen ethisches Wirtschaften, eine gerechte Verteilung von Wohlstand und Ressourcen sowie der Dialog mit anderen Kulturen und kirchenfernen Menschen sein. Als vom Wasser geprägte Stadt bietet Hamburg viele Veranstaltungen am Hafen oder auf Schiffen.

Ökumene spielt wichtige Rolle

Der Hamburger Kirchentag ist stark von der Ökumene in der zunehmend säkular geprägten Weltstadt geprägt. Nach neuesten Erhebungen sind inzwischen nur noch rund 33 Prozent der Hansestädter evangelisch oder katholisch getauft. Die Zusammenarbeit mit dem Erzbistum Hamburg bei Vorbereitung und Organisation des Christentreffen sei eng und vertrauensvoll, sagte Kirchentagspräsident Gerhard Robbers. Zwei der fünf Gottesdienstkirchen seien katholisch. Der katholische St. Marien-Dom im Stadtteil Sankt Georg ist ein bedeutendes Veranstaltungszentrum des Kirchentags.

Katholische Kathedrale zur Verfügung gestellt

Der Hamburger Erzbischof Werner Thissen zeigte sich erfreut von dem Vertrauen, das die vor einem Jahr gegründete evangelisch-lutherische Nordkirche, die neben dem Deutschen Evangelischen Kirchentag Veranstalter des Christentreffens ist, den Katholiken entgegenbringe.

Die Katholiken in Hamburg wollten den Kirchentagsgästen "den roten Teppich" ausrollen, betonte der für die Hansestadt, für Schleswig-Holstein und den Landesteil Mecklenburg zuständige Erzbischof. Ab Mittwoch seien die katholische Kathedrale und ihre Umgebung stark vom Kirchentag geprägt. "Ich freue mich sehr über dieses wichtige ökumenische Signal", sagte Thissen.

 

(KNA)

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