Papst Franziskus mit der Gottesmutter
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Papst segnet bei Generalaudienz ein Ikonenbild
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03.03.2018

Neuer Mariengedenktag für die Kirche "Mutter der Kirche"

Der Pfingstmontag wird in Zukunft als Gedenktag Marias begangen, so das Dekret im Auftrag von Papst Franziskus. Als "Mutter der Kirche" ist dieser Gedenktag im deutschen Sprachraum der dreizehnte zu Ehren der Gottesmutter. 

Die katholische Kirche hat ein Fest, dass Maria als "Mutter der Kirche" würdigt, zu einem allgemeinen Gedenktag für die gesamte Kirche erklärt. Papst Franziskus habe entschieden, dass der Gedenktag "in den Römischen Kalender am Montag nach Pfingsten einzutragen und jedes Jahr zu feiern ist", heißt es in einer Anordnung der Römischen Gottesdienstkongregation, die am Samstag veröffentlicht wurde.

Liturgische Feier gibt es bereits seit 1975

Eine liturgische Feier für Maria als "Mutter der Kirche" gibt es bereits seit 1975. Einige Länder, Bistümer und Ordensgemeinschaften begehen den Gedenktag schon länger, nun soll er für die gesamte katholische Kirche gelten. Wo diese Feier bereits offiziell anerkannt "an einem anderen Tag mit höherem Rang begangen wird", könne dies auch künftig so erfolgen, heißt es in dem Dekret.

Die Verehrung der Mutter Gottes in der Kirche könne "bei der Betrachtung des Geheimnisses Christi und des Wesens der Kirche die Frauengestalt nicht vergessen, die Jungfrau Maria, die zugleich Christi Mutter und Mutter der Kirche ist." So beginnt das Dekret zur Festlegung des neuen Gedenktages. Es weist auf die Erklärung Papst Paul VI. hin, der zum Abschluss der dritten Session des Zweiten Vatikanischen Konzils Maria zur Mutter der Kirche erklärt hatte.

Dekret zur Festlegung des neuen Gedenktages

"Nachdem Papst Franziskus sorgfältig erwogen hatte, wie sehr die Förderung dieser Verehrung dem Verständnis für die der Mutterschaft der Kirche bei Hirten, Ordensleuten und Gläubigen und der unverfälschten Marienfrömmigkeit noch mehr nutzen kann, entschied er, dass der Gedenktag der seligen Jungfrau Maria, Mutter der Kirche, in den Römischen Kalender am Montag nach Pfingsten einzutragen und jedes Jahr zu feiern ist," heißt es in dem Dekret.

Das Dekret geht aber noch weiter zurück und greift die frühkirchliche Verehrung und die Heiligen Augustinus und Leo zurück, die auf die Verbindung der Mutterschaft Mariens mit dem Wirken des Erlösers, das in der Stunde des Kreuzes gipfele, hinwiesen.

"In diesem Sinn ehrte die christliche Frömmigkeit im Lauf der Jahrhunderte Maria mit verschiedenen, gewissermaßen gleichbedeutenden Titeln als Mutter der Jünger, der Gläubigen, der Glaubenden, aller, die in Christus wiedergeboren werden, aber auch mit dem Titel "Mutter der Kirche"."

(KNA, rv)

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