Aiman Mazyek, Zentralrat der Muslime: Keine Religion hat Vorrang
Symbolbild Weltreligionen: Kreuz, Kippa und Koran

17.06.2018

Auswärtiges Amt bietet Religionsvertretern Raum für Dialog Im Zeichen des Friedens

Mit einer Konferenz unter dem Motto "Friedensverantwortung der Religionen" will das Auswärtige Amt internationalen Religionsvertretern aus Asien ein Forum für Dialoge bieten.

Von Montag bis Mittwoch treffen sich dort rund 70 Geistliche und gesellschaftliche Akteure in Organisationen mit religiösem Hintergrund aus Ländern wie Indien, Indonesien, Myanmar, Japan und China.

"Als Diplomaten haben wir die Fähigkeit, Menschen an einen Tisch zu bringen, die sich sonst vielleicht nicht an einen Tisch setzen würden", sagte Andreas Görgen, Leiter der Kultur- und Kommunikationsabteilung im Auswärtigen Amt, dem epd. "Wir hoffen, dass sich das Angebot eines Freiheitsraums für die Teilnehmer bewährt." Weil Konflikte weltweit auch immer wieder religiös begründet werden, befasst sich seit 2016 der dreiköpfige Arbeitsstab "Friedensverantwortung der Religionen" im Ministerium mit dem Thema. Einer der Mitarbeiter ist Pastor.

Eingeladen sind Christen, Juden und Muslimen, Anhänger des Buddhismus, des Hinduismus oder des Daoismus

An einer ersten derartigen Konferenz im Mai 2017 in Berlin nahmen mehr als hundert Religionsvertreter teil - jüdische, christliche, muslimische, aber auch Jesiden und Baha'i. Diesmal wird die Konferenz in Kooperation mit Finnland ausgerichtet, eingeladen sind neben Christen, Juden und Muslimen unter anderem auch Anhänger des Buddhismus, des Hinduismus oder des Daoismus.

Mit der "Öffnung der Diplomatie gegenüber anderen Funktionsträgern" gehe es auch darum, eigene Ideen zu bekommen, "wie sich die Diplomatie fortentwickeln muss, um einen noch besseren Beitrag für Frieden und Stabilität zu leisten". Görgen betonte, dass die Konferenzen nur der Beginn langer Prozesse seien.

(epd)

Im Video: Täglicher Gottesdienst

Sehen Sie hier den täglichen Gottesdienst aus dem Kölner Dom. An Werktagen ab 9 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 12 Uhr in der Mediathek.

Tageskalender

Radioprogramm

 28.01.2021
06:30 - 10:00 Uhr

DOMRADIO - Der Morgen

  • Nicola Schmidt-Mühlisch (Schulleiterin Grundschule St. Nikolaus Bonn) über Zeugnisvergabe
  • Robert Boecker (Chefredakteur der Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln) über Jaques Wiener und die Dom-Medaillen
10:00 - 15:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

  • Kinotipps mit Dirk Steinkühler
  • Erzbistum Köln: Wie sieht die Pfarrei der Zukunft aus?
  • Heute vor 19 Jahren starb Astrid Lindgren - Ein Portrait der Autorin
10:00 - 15:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

  • Kinotipps mit Dirk Steinkühler
  • Erzbistum Köln: Wie sieht die Pfarrei der Zukunft aus?
  • Heute vor 19 Jahren starb Astrid Lindgren - Ein Portrait der Autorin
15:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Der Nachmittag

  • Die Kampagne #beziehungsweise: Juden und Christen - näher als du denkst
  • Weiter gehts im Ökumene-Streit zwischen Rom und Deutschland
  • Wie Corona-sicher sind die KiTas? Die Caritas fordert einen umfassenderen Schutz
15:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Der Nachmittag

  • Die Kampagne #beziehungsweise: Juden und Christen - näher als du denkst
  • Weiter gehts im Ökumene-Streit zwischen Rom und Deutschland
  • Wie Corona-sicher sind die KiTas? Die Caritas fordert einen umfassenderen Schutz
18:30 - 20:30 Uhr

Gottesdienst

19:00 - 22:00 Uhr

DOMRADIO Der Abend

Heutiges Evangelium:
In dieser Woche zu Gast:
In dieser Woche zu Gast:

Himmelklar Podcast

Weihbischof Puff: täglicher Impuls und Fürbitten

Wort des Bischofs

Der geistliche Impuls von Kardinal Woelki. Jeden Sonntag neu.

Wochenkommentar

Der DOMRADIO.DE Chefredakteur blickt auf die Woche.

Kostenlose Radio-App für iPhone und Android

Nehmen Sie Ihr DOMRADIO.DE mit wohin Sie wollen und wann immer Sie Lust haben. Funktionen: Nachrichten, Podcasts, Mediathek, Wecker, Sleep-Timer, Bluetooth, Chromecast, AirPlay, CarPlay, Android Wear…

Die ganze Bibel im Ohr! Jetzt spenden!