Israels Ministerpräsident Netanjahu (r.) und Horacio Cartes (l.), Präsident von Paraguay, bei der Eröffnung der Botschaft in Jerusalem
Israels Ministerpräsident Netanjahu (r.) und Horacio Cartes (l.), Präsident von Paraguay, bei der Eröffnung der Botschaft in Jerusalem

21.05.2018

Paraguay eröffnet Botschaft in Jerusalem Dritter Umzug

Erst hat die USA, dann Guatemala und jetzt auch Paraguay seine Botschaft in Israel nach Jerusalem verlegt. Die Eröffnung fand am Montag im Beisein von Präsident Cartes und dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu statt.

Die Freundschaft zwischen beiden Ländern basiere "auf gemeinsamen Werten, wie Demokratie, Toleranz und Würde, dem Ausbleiben von Diskriminierung und friedlicher Koexistenz", sagte Präsident Horacio Cartes bei der Eröffnungsfeier, wie der israelische Sender "Arutz Scheva" berichtet.

Stärkung für Jerusalem

Israels Minister für öffentliche Sicherheit, Gilad Erdan, dankte Cartes nach einem Treffen am Sonntagabend für seine Entscheidung. Cartes sei "ein weiterer Staatsführer, der die Wahrheit und die Stärkung unserer Souveränität über unsere Hauptstadt gewählt hat", so Erdan laut israelischen Medienberichten in einem Twitterbeitrag.

Das südamerikanische Land ist nach den USA und Guatemala der dritte Staat, der seine Vertretung in die von Israelis und Palästinensern gleichermaßen als Hauptstadt beanspruchte Metropole verlegt. Auch Tschechien, Rumänien und Honduras kündigten laut Medien an, die Verlegung ihrer Botschaften nach Jerusalem zu prüfen.

Polarisierende US-Entscheidung

Am 14. Mai hatten die USA als erstes Land ihre Botschaft offiziell von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt. Der Schritt war im Vorfeld auf scharfe Kritik in der Arabischen Welt und Unverständnis in vielen westlichen Staaten gestoßen. Der endgültige Status Jerusalems solle erst im Rahmen einer Friedenslösung geklärt werden, so die internationale Position.

Unter anderem gegen die US-Entscheidung war es zu Protestkundgebungen der Palästinenser in Gaza, dem Westjordanland und Jerusalem gekommen. Bei teils gewalttätigen Zusammenstößen wurden mindestens 60 Palästinenser von der israelischen Armee getötet und tausende verletzt.

(KNA)

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