Plakat zum Wiederaufbau der Garnisonkirche in Postdam
Plakat zum Wiederaufbau der Garnisonkirche in Postdam
Queen Elizabeth II.
Queen Elizabeth II.
Bundeskanzlerin Angela Merkel
Bundeskanzlerin Angela Merkel

09.01.2018

Elisabeth II. und Angela Merkel spenden für Ziegel der Garnisonkirche Prominenz für Wiederaufbau

Es ist ein Projekt, das die Potsdamer spaltet: der Wiederaufbau der Garnisonkirche. Dass Königin Elisabeth II. und Bundeskanzlerin Angela Merkel nun zum Spenderkreis gehören, ändert daran erstmal nichts. 

Königin Elisabeth II. und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gehen mit gutem Beispiel voran: Sie gehören zu den Spendern von Ziegeln für den Wiederaufbau des Potsdamer Garnisonkirchenturms, wie die Fördergesellschaft für das Projekt am Dienstag in Potsdam bekannt gab.

Sie verzeichnete im vergangenen Jahr 424 gespendete Ziegel mit einer Gesamtspendensumme von 48.884 Euro.

Es gibt Gegenwind

Die Spender können sich mit 50 Euro pro Ziegel beteiligen. Insgesamt sollen 2,5 Millionen Ziegel verbaut werden. Davon werden 24.000 sichtbar im Inneren des Turms vermauert. Ab einer Spendensumme von 100 Euro tragen sie auf Wunsch des Förderers dessen Namen.

Gegen das Projekt wenden sich eine Bürgerinitiative "Für ein Potsdam ohne Garnisonkirche" und eine bundesweite Initiative "Christen brauchen keine Garnisonkirche".

Bedeutendster Bau des norddeutschen Barock

Die bis 1735 errichtete Garnisonkirche war einer der bedeutendsten Bauten des norddeutschen Barock. Bekannt ist sie auch durch den sogenannten "Tag von Potsdam" am 21. März 1933. Damals trafen sich Reichskanzler Adolf Hitler und Reichspräsident Paul von Hindenburg an den Grabstätten der preußischen Könige Friedrich Wilhelm I. und Friedrichs des Großen. Die Begegnung verschaffte Hitler große Unterstützung im nationalen Lager.

Das Gotteshaus wurde 1945 durch Bomben zerstört, die Ruine 1968 auf Veranlassung der DDR-Behörden gesprengt.

Versöhnungszentrum geplant

In den kommenden Jahren soll der Turm in seiner äußeren historischen Form wiederentstehen und ein Versöhnungszentrum aufnehmen. Nach Angaben der Fördergesellschaft sind 27,5 Millionen Euro der Baukosten bereits sicher finanziert. Für Zierelement, Haub und Glockenspiel würden noch über zehn Millionen Euro an Spenden gebraucht.

(KNA)

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