Schull- un Veedelszöch in Köln 2017
Schull- un Veedelszöch in Köln 2017
Der Bereich um den herrenlosen Koffer wird abgesperrt.
Der Bereich um den herrenlosen Koffer wird abgesperrt.
Danach wird der Koffer mit Polizeifahrzeugen umzäunt.
Danach wird der Koffer mit Polizeifahrzeugen umzäunt.
Die Polizeiwagen geben den Koffer wieder frei.
Die Polizeiwagen geben den Koffer wieder frei.
Mit einem ferngelenkten Roboter untersuchen die Einsatzpersonen den Koffer.
Mit einem ferngelenkten Roboter untersuchen die Einsatzpersonen den Koffer.
Ein Spezialroboter soll sichere Aufklärung gewährleisten.
Ein Spezialroboter soll sichere Aufklärung gewährleisten.
Zwei Beamte inspizieren den Koffer dann aus nächster Nähe.
Zwei Beamte inspizieren den Koffer dann aus nächster Nähe.
Polizeibeamte nehmen den Koffer in Gewahrsam.
Polizeibeamte nehmen den Koffer in Gewahrsam.
Gegen 18.30 Uhr stellen Polizeibeamte den Koffer sicher.
Gegen 18.30 Uhr stellen Polizeibeamte den Koffer sicher.
Kurze Zeit später kehrt der Karneval zurück auf die Domplatte.
Kurze Zeit später kehrt der Karneval zurück auf die Domplatte.

26.02.2017

Schull- un Veedelszöch 2017 D'r Zoch kütt - und wurde umgeleitet

Mit dem "Schull- un Veedelszöch" ist am Sonntag pünktlich um 11.11 Uhr der erste große Karnevalszug in Köln gestartet. Für Aufregung sorgte am Nachmittag ein herrenloser Koffer auf der Domplatte. Der Zug nahm deswegen einen Umweg.

Weil am Sonntagnachmittag auf der Domplatte ein herrenloser Koffer gefunden wurde, musste der "Schull- un Veedelszöch" umgeleitet werden.

Die Domplatte wurde ab dem Nachmittag immer weiträumiger abgesperrt. Besucher, die sich zum Zeitpunkt der Absprerrung im Dom aufhielten, wurden gebeten, drinnen zu bleiben. Auch im Parkhaus am Dom waren nach Angaben der Polizei zeitweise keine An- und Abfahrten mehr möglich. Die Innenstadt war im Bereich der Rheinuferstraße, der Nord-Süd-Fahrt und der Ost-West-Achse (Neumarkt, Cäcilienstraße, Deutzer Brücke) gesperrt.

Roboter untersucht Koffer

Am frühen Abend rückte die Polizei mit einem ferngesteuerten Roboter an. Dabei handelt es sich um eine multimodale Sensor-Suite, mit der anhand eines Millimeterwellen-Scanners, einer hochauflösenden digitalen Kamera und einer 3D-Umgebungserfassung der Kofferinhalt erfasst werden konnte. Der Roboter wurde von den Einsatzkräften aus einigen Metern Entfernung gesteuert.

Wenige Minuten nach der Untersuchung nahmen Beamte den Koffer in Gewahrsam und zeigten damit Entwarnung an. Die mit dem Einsatz verbundenen Sperrungen wurden wieder aufgehoben. Laut Polizei befanden sich im Koffer "lediglich persönliche Gegenstände."

Schull- un Veedelszöch verlief friedlich

Der Schull- und Veedelszöch verlief trotz Umleitungen und Koffer-Aufregung friedlich. So viele Jecken wie in diesem Jahr seien noch nie beim Schull- und Veedelszöch mitgegangen: Laut Veranstalter haben sich mehr als 8.000 Teilnehmer von 52 Schulen sowie 56 Stammtischen, Sportvereinen und kirchlichen Gruppen angemeldet. Das ist ein "absoluter Rekord", sagt Zugleiter Wilhelm Stoffel. Für die Sicherheit der Besucher sorgten 1.300 Polizisten. 

Die Wagen der Schulen nehmen in diesem Jahr die Tücken der Bau- und Bildungspolitik aufs Korn: Die bröckelnden Fassaden am Drei-Königs-Gymnasium, die geplante Mensa der Liebfrauenschule, auf die man seit 10 Jahren wartet, werden zum Gespött der Wagenbauer. Auch der Streit um G8 und G9, also die Länge der Schulzeit bis zum Abitur, ist Thema des Zugs.

Hintergrund

"Schull- un Veedelszöch" ist Kölsch für "Schul- und Viertelsumzüge". Ihren ursprung haben die Veedelszöch im Mittelalter: Damals haben Gesellenbanden in dieser Form ihren mühseligen Alltag aufs Korn genommen. Die Erhaltung und Erneuerung dieses ursprünglichen Volkskarnevals schrieb sich der Ende des Jahres 1932 gegründete "Bürgerausschuss" auf die Fahnen.

Beim Kölner "Schull- und Veedelszöch" handelt es sich im Grunde um zwei Züge: Es gibt die Schullzöch mit regelmäßig 50 teilnehmenden Schulen und es gibt die Vedelzöch, bei denen mehr als vierzig Stammtisch- Nachbarschafts- und Stadtteilvereine sowie Großfamilien teilnehmen. Eine 40-köpfige Jury prämiert die beste Wagen-, Fuß- und die originellste Gruppe. Die drei Gewinner dürfen einen Tag später beim Rosenmontagsumzug mitlaufen.

Abschleppbilanz des Verkehrsdienstes

Ab 1 Uhr am Karnevalsmorgen waren 43 Mitarbeiter der Stadt Köln bis zum späten Vormittag im Einsatz, damit der "Schull-un Veedelszöch" pünktlich starten konnte. Entlang der Strecken und in den Aufstell- und Auflösungsbereichen waren seit rund zwei Wochen zusätzliche Haltverbotszonen für die großen Karnevalsumzüge ausgeschildert worden.

Insgesamt mussten in diesen Bereichen 394 kostenpflichtige Verwarnungen (Vorjahr 259) ausgesprochen und 326 Fahrzeuge (Vorjahr 188) abgeschleppt werden. In 68 Fällen (Vorjahr 71) konnten die Halter der Fahrzeuge ermittelt und rechtzeitig persönlich erreicht werden. Die nächtliche Abschlepp-Aktion wird in der Nahct von Soonntag auf Montag wiederholt. Hintergrund ist der Rosenmontagsumzug, teilte die Stadt Köln mit.

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