Kölner Domkantorei
Kölner Domkantorei

19.11.2015

Domkantorei und Domkapelle mit besonderen Konzert "Gotteslob muss Mühe machen"

Mit einem ganz besonderen Konzert im Kölner Dom begehen heute die Domkantorei Köln und die Kölner Domkapelle ihr 20jähriges Bestehen. Im Interview blickt der Gründer und Leiter der beiden Ensembles zurück und nach vorne.

Mit der "Messa di Gloria" von Giacomo Puccini und der Motette "Te decet laus et honor" von Carl Leibl begehen die Domkantorei Köln und die Kölner Domkapelle am 19. November im Rahmen der Konzertreihe "Geistliche Musik am Dreikönigenschrein" ihr 20jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums blickt der Gründer und Leiter dieser beiden Ensembles am Kölner Dom, der zugleich Leiter der Musikschule des Kölner Domchores und der Organisator der "Erzbischöflichen Musiktage" ist, Winfried Krane, auf eine 40jährige Tätigkeit als Kirchenmusiker zurück. Im Gespräch mit der Kölner Dommusik gibt er Einblick in die vielen unterschiedlichen Aufgabenfelder sowie seine Motivation, sich von Kindheit an mit geistlicher Musik zu beschäftigen.

Herr Krane, 20 Jahre Domkantorei, 25 Jahre Erzbischöfliche Musiktage, 40 Jahre Kirchenmusiker – diese Steigerung liest sich wie ein Treueversprechen, das Sie schon früh abgegeben haben… Wann wurde Ihre Liebe, vornehmlich zur geistlichen Musik, grundgelegt?

Krane: Meine eigene Sängerkarriere begann zunächst unter der Leitung meines Vaters im Knabenchor von St. Germanus in Wesseling, der sehr bald in einen Kinder- und Jugendchor umgewandelt wurde, dessen Leitung meine Eltern dann gemeinsam übernahmen. Später sang ich dort im Kirchenchor, der immer ein recht anspruchsvolles Programm einstudierte. Außerdem hatte ich bereits früh als Schüler eine Organistenstelle in St. Maternus, Rodenkirchen. Die musikalische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die das Lebenswerk meiner Eltern war, hat letztlich auch mich früh geprägt. Der Vater Kantor, die Mutter Sängerin  – so bin ich mit geistlicher Musik groß geworden. 1978 habe ich in St. Thomas in Wesseling-Urfeld und 1983 in der Bonner Gemeinde St. Elisabeth einen Kinderchor gegründet; letzteren leite ich bis heute. Auch selber hatte ich wunderbare Lehrer, wie den Münsterkantor Hubert Brings, der mich an der Orgel und im Dirigieren unterrichtete. Und mit Professor Phillip Langshaw, bei dem ich an der Bonner Universität Gesang studiert habe, verbindet mich bis heute eine tiefe Musikerfreundschaft.

Was ich selbst an musikalischer Erziehung mitbekommen habe, wollte ich später in meinem Beruf weitergeben. Heute erlebe ich in der Kölner Domsingschule und auch in der Musikschule des Kölner Domchores, dass Kinder, die früh an Musik herangeführt werden, nach ersten – oft auch angestrengten – Gehversuchen ihre Freude an der Musik entdecken und Talent entfalten. Diese vielen positiven Wachstumsprozesse entschädigen oft für den streckenweise auch langen Atem, den es manchmal bei der Motivationsarbeit der kleinen Musikanten braucht, und für die aufwändige Detailarbeit.

Das heißt, Ihre hauptamtliche Tätigkeit am Dom und im Kardinal-Höffner-Haus lässt immer noch Wünsche offen? Zur Pflicht gesellte sich schon früh die Kür und umgekehrt?

Krane: Ich hatte immer Bodenhaftung und brauche ein geistliches Zuhause. In meiner Bonner Gemeinde hatte ich einen solchen Ort. Daher ist mir diese nebenberufliche Arbeit als Organist und Chorleiter in meiner Heimatpfarrei auch genauso ein Herzensanliegen wie die Dommusik. Wenn man beide Tätigkeiten zusammenrechnet, stehe ich eigentlich jeden Sonntag am Dirigentenpult: entweder in Köln oder in Bonn. Nur ein paar Lieder während des Hochamtes zu singen – hier wie dort – ist mir zu wenig. Gotteslob muss Mühe machen, Anstrengung sein. Wenn es keine Mühe macht, ist es meines Erachtens kein Gotteslob.

Haben sich bei Ihnen im Laufe von Jahrzehnten musikalische Vorlieben herauskristallisiert?

Krane: Mit meinen Chören pflege ich Musik von altklassischer Polyphonie, wie Josquin de Près, Palestrina oder Lassus, bis zur gemäßigten Moderne, wie der Kölner Schule mit Hermann Schröder, Heinrich Lehmacher und Heinrich Weber, oder Jean Langlais und Jehan Alain, Zoltan Kodaly und andere. Natürlich gehört zu meinen Favoriten auch die orchesterbegleitete Chormusik. Ein ganz bewegender Moment war beispielsweise, als ich 1985 zum ersten Mal im Beisein von Kardinal Höffner die C-Dur-Messe von Beethoven mit dem Bonner Elisabeth-Chor und Mitgliedern des Beethoven-Orchesters dirigieren durfte.

Mit dem Kölner Domchor und dem Mädchenchor am Kölner Dom gab es ja bereits qualitativ hochwertige Sänger für die Liturgie am Dom. Wie kam es zur Gründung eines dritten Ensembles?

Krane: Dass es heute die Domkantorei Köln mit der Kölner Domkapelle gibt, verdankt sich unter anderem den "Erzbischöflichen Musiktagen", die wir – wie Sie schon erwähnten - in diesem Jahr zum 25. Mal durchgeführt haben. Eingeladen zu dieser traditionellen Einrichtung sind in jedem Jahr vom Aschermittwoch bis zum ersten Fastensonntag die Schüler der Oberstufen aller Erzbischöflichen Sekundar- und Kollegschulen, die Freude daran haben, fünf Tage lang miteinander zu proben und eine Messe einzustudieren. Diese wird dann als Ergebnis eines intensiven Musizierens, für das die Jugendlichen vom Unterricht freigestellt werden, im Altenberger Dom aufgeführt. Es war damals die Idee von Schulrat Dr. Paul Schrömbges und Domkapellmeister Eberhard Metternich, dass sich die Schüler innerhalb eines kurzen Zeitraums mit einem großen Werk der geistlichen Musikliteratur beschäftigen und gleichzeitig von diesem Gemeinschaftserlebnis profitieren sollten. Wie sonst bei Sportfesten üblich sollten sie nicht gegeneinander, sondern miteinander antreten. Darin lag die beabsichtigte Pädagogik. Ich war damals noch Musik- und Religionslehrer an der Erzbischöflichen Liebfrauenschule in Bonn, aber von Anfang an auch mit im Organisationsteam der Erzbischöflichen Musiktage. Unter meiner Leitung unternahmen die Schüler später dann Reisen mit Zielen in Holland, der Schweiz und Italien, wohin uns vor 20 Jahren auch eine Venetienreise führte, bei der die Schülerinnen und Schüler auch im Markus-Dom einen Gottesdienst mit der As-Dur-Messe von Schubert und dem "Te Deum" von Bruckner gestalten durften. Im Anschluss an diese Fahrt wollten viele der Teilnehmer weiter singen und spielen. Es fehlte ihnen nach dem Abitur aber an Gelegenheit, weiterhin in einem Projektchor - wie bei den Erzbischöflichen Musiktagen - mitzusingen. Und da entstand die Idee eines gemischten Chores am Dom: Das war die Geburtsstunde der Domkantorei Köln und der Kölner Domkapelle, deren Leitung ich übernahm. Wir haben dafür auch ehemalige Teilnehmer angeschrieben und stellten zunächst einen stimmenmäßig recht jungen Chor zusammen. Noch heute sind Sänger der ersten Stunde mit dabei, und trotz der inzwischen gemischten Altersstruktur hat das Ensemble noch immer eine gute, ausgewogene Klangfarbe.

Ist die Idee, den beiden renommierten Chören mit der Domkantorei ein zusätzliches Profil hinzuzufügen, aufgegangen? Oder anders gefragt: Wie gestaltet sich die Koexistenz der vier Chöre am Dom, zu denen ja auch noch das 1996 gegründete Vokalensemble Kölner Dom gehört, das sich aus Musikstudenten und ausgebildeten Stimmen zusammensetzt?

Krane: Es ist geradezu ein großes Glück, dass wir alle ein unverwechselbares Profil haben und von daher kein Chor mit dem anderen konkurriert. Ganz im Gegenteil: Man kann von einer fruchtbaren gegenseitigen Ergänzung und Bereicherung sprechen. Außerdem sind alle Chöre in ihrer Werkwahl sehr vielseitig. Hinzu kommt, dass jeder mit seinem eigenen Programm, den Konzertgestaltungen und auch -anfragen von außen, mit Sonderprojekten oder Wettbewerbsbeteiligungen so ausgelastet ist, dass sich ein harmonisches Ganzes ergibt mit vielen unterschiedlichen Facetten, Schwerpunkten und Neigungen, die uns eher gegenseitig immer wieder zu neuen musikalischen "Abenteuern" inspirieren. Das macht es auch leicht und selbstverständlich, immer wieder untereinander zu kooperieren und sich bei den Erfolgen des anderen mitzufreuen. Ich meine, das ist sehr viel mehr als nur die Realisierung einer anfänglichen Idee.

Welche Konzerte mit der Domkantorei haben Sie bisher als besondere "Highlights" erlebt?

Krane: Die meisten Chormitglieder sind eng mit der Kirche verbunden und singen zum Teil auch in ihren Heimatgemeinden. Dass wir also als Alternative dazu eher große Chorwerke aufführen oder auch zu monumentalen Ereignissen, wie den Aufführungen der 8. Mahler-Sinfonie, der Schönbergschen Gurre-Lieder oder zuletzt für die 9. Sinfonie von Beethoven, mit der Dommusik für die Philharmonie angefragt werden, ist für uns immer ein außergewöhnlicher Höhepunkt und übungstechnisch natürlich auch eine große Herausforderung – bei aller Routine. Auch die Mitwirkung bei der Heiligsprechung Edith Steins auf dem Petersplatz in Rom gerade mal drei Jahre nach unserer Gründung bleibt uns allen sicher unvergessen. Die Live-Schaltung damals in alle Welt war eine aufregende Sache. Schließlich hatte ich die musikalische Verantwortung für alle Gottesdienste zu diesem Großereignis in Rom und Köln. Später haben wir dann auch noch in St. Paul vor den Mauern gesungen. Apropos Paulus: Auch die Konzerte mit dem Paulus-Oratorium von Mendelssohn, dem Bachschen Weihnachtsoratorium oder dem von Saint-Saens, den Messen C-Dur von Beethoven, e-Moll von Bruckner, D-Dur von Dvorak oder die "Messe solennelle" von Berlioz und das Fauré-Requiem bleiben etwas Besonderes. Wie auch die Fernseh-Live-Übertragung des WDR "NRW feiert Advent" aus Kevelaer letztes Jahr im Beisein der Ministerpräsidentin.

Das alles hört sich für einen Laienchor doch recht ambitioniert an…

Krane: Die Domkantorei ist ein sehr fleißiger belastbarer Chor, zu dessen Hauptaufgaben der regelmäßige Domdienst in den Kapitels- und Pontifikalämtern sowie immer wieder die Konzerte am Dreikönigenschrein gehören. Ich kann meinem Chor viel zutrauen und abverlangen. Trotzdem sind seine Mitglieder keine Profis, sondern Amateure. Das heißt, sie lieben, was sie tun: nämlich anspruchsvolle Kirchenmusik auf hohem Niveau zu machen. Ich denke, dass man das hört. Denn dabei geben sie alles, und dafür kommen sie aus dem ganzen Bistum auch hierher nach Köln zum wöchentlichen Proben.

Und als wäre das alles allein noch nicht genug, besteht aber eigentlich Ihre Haupttätigkeit in der Leitung der Musikschule im Kardinal-Höffner-Haus, die 2014 ihr 40jähriges Bestehen feierte…

Krane: Auch die Leitung der Musikschule, gegen die ich 1994 zunächst schweren Herzens meine Lehrtätigkeit als Musik- und Religionslehrer am Erzbischöflichen Liebfrauengymnasium in Bonn eingetauscht habe, erfordert viel – vor allem nicht sichtbare - Detailarbeit, beispielsweise mit den auf jeden Schüler individuell zugeschnittenen Stundenplänen oder bei der Erstellung der Lehrpläne für die Instrumentalpädagogen. Hier stand ich vor 21 Jahren in der Nachfolge von Domkapellmeister Metternich, der das kleine Vorgänger-Institut neu strukturiert hatte. Meine Aufgabe bestand vor allem darin, die besondere Schulform verwaltungstechnisch mit den anderen Erzbischöflichen Schulen kompatibel zu machen. Mehr denn je bildet die Musikschule heute das Fundament für die Dommusik. Denn die Musikschule bietet die zentrale musikalische Ausbildung für alle Chorsänger und ist eine organisatorische und pädagogische Basis, auf der die Chormusik am Dom aufbaut. Eine blühende Chorlandschaft erwächst nur aus einem gut organisierten musikpädagogischen Umfeld, das eine umfassende musikalische Ausbildung und sozialpädagogische Betreuung garantiert.

Zu runden Geburtstagen gibt es bekanntlich Geschenke. Eines machen Sie sich selbst mit der eher selten aufgeführten "Messa di Gloria" von 1880. Warum nun fiel die Wahl ausgerechnet auf Puccini, den viele nicht unbedingt mit Kirchenmusik assoziieren?

Krane: Diese Messe war allgemeiner Konsens im Chor. Außerdem entspricht diese Musik, die grandios ist und inhaltlich zudem sehr passend, ganz wunderbar unserer Feierstimmung. Hier geht es – wie eigentlich immer bei Puccini - um viel Emotion, was in unterschiedlichen musikalischen Formen und einer starken Ausdeutung des Textes zum Ausdruck kommt. Es gibt solistische Teile, Fugen, eine überzeugende Anbetungshaltung im Gloria – gerade an der Stelle: laudamus te, benedicimus te, adoramus te, glorificamus te… Unglaublich, wie ein 19Jähriger auf so etwas kommt! Einfach toll! Ein bisschen ist das Ganze wie Oper, aber dann doch so auch wieder nicht gemeint. Man glaubt, mitunter die starke Beeinflussung von Bruckner zu hören oder auch die Affinität, die der erst angehende Opernkomponist zu Wagner hatte. Kein Wunder, dass es Puccini aus dem eher provinziellen Lucca und dem kirchenmusikalisch geprägten Elternhaus zu einem Studium und schließlich an die Opernbühne nach Mailand drängte.

Und warum die Kombination mit Carl Leibl?

Krane: Leibl war der letzte Domkapellmeister, der eine festliche Kirchenmusik mit Chor und Orchester betrieb, aber genau aus diesem Grund auch vor nun 152 Jahren seinen Hut nehmen musste. 1860 erwirkte der Kölner Erzbischof Johannes Kardinal von Geissel durch die Provinzialsynode ein Verbot der Mitwirkung von Frauenstimmen und Instrumenten bei der liturgischen Gestaltung, dem sich nach einem jahrelangen Streit das Kölner Metropolitankapitel beugen musste. Die Wahl dieser Motette verstehe ich daher auch als eine Hommage an ihn. Denn mit der vor 20 Jahren gegründeten Domkapelle knüpfen wir an die Tradition von damals an. Wenn man so will, schließt sich hier wieder ein Kreis.

Welcher Kreis schließt sich denn angesichts der vielen Jubiläen in diesem Jahr für Sie persönlich? Wenn Sie es auf den Punkt bringen sollen: Was bedeutet es für Sie, Musik zu machen, Kirchenmusik zu machen?

Krane: Die Menschen haben unterschiedliche Zugänge zum Glauben: der eine rein kognitiv über das Wort, der andere über Bilder oder beispielsweise über Gestik Mimik, Theater… Für mich ist das eine stark emotionale Angelegenheit. Kirchenmusik ist Ausdruck von Glaube und bedarf – das ist mein Credo - der Anstrengung, wenn sie gut sein soll. Und ich kann das eben am besten mit Musik. Orientiert man sich an den drei Säulen kirchlichen Lebens - der Liturgia, der Diakonia und der Martyria - so ist die Musik ein wesentliches Mittel zur Verkündigung. In einem Chor wie der Domkantorei geht es nie um die Einzelleistung und auch nicht um Selbstdarstellung, sondern um den liturgischen Auftrag und damit darum, sich in einen höheren Dienst zu stellen. Wir sind als Chor eine Gemeinschaft. Das heißt, wir atmen zusammen, singen zusammen, sind uns dann ganz nahe und zehren von gemeinsamem religiösem Erleben.

Das Gespräch führte Beatrice Tomasetti.

Hinweis:

Das Festkonzert mit der "Messa di Gloria" von Giacomo Puccini und der Motette "Te decet laus et honor" von Carl Leibl aus Anlass des 20jährigen Bestehens der Domkantorei Köln und der Kölner Domkapelle beginnt am 19. November um 20 Uhr im Kölner Dom. Als Solisten wirken mit: Phillip Langshaw, Bass, und Jens Lauterbach, Tenor. Die Leitung hat Winfried Krane. Der Eintritt ist frei.

 

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