Kippa mit deutscher und israelischer Fahne
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12.10.2018

Antisemitismusbeauftragter trifft AfD Offene Fragen bleiben

Klärungsbedarf bei der AfD sieht der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung. Felix Klein verwies nach einem Treffen mit AfD-Fraktionsmitglied Jürgen Braun beispielhaft auf die unlängst gegründete Gruppe der Juden in der AfD.

Dieses Engagement werfe Fragen auf, wie etwa die Positionen der Partei zum Schächten und zur Beschneidung, so Klein. Beides nannte er "grundlegende Elemente jüdischen Lebens". Auch die den Holocaust relativierenden Äußerungen führender Vertreter der Partei halte er für problematisch.

Antisemitismus aller gesellschaftlichen Gruppen bekämpfen

Klein äußerte sich nach einem Treffen mit dem Parlamentarischen Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Bundestag, Jürgen Braun. Die AfD war die letzte der im Bundestag vertretenen Parteien, die den Beauftragten eingeladen hatte. Das Gespräch fand bereits am Donnerstag statt.

Er habe, so Klein, bei der Begegung auch betont, dass der Antisemitismus aller gesellschaftlichen Gruppen bekämpft werden müsse und Hierarchisierungen dabei nicht vorgenommen werden sollten.

"Große Übereinstimmung"

AfD-Politiker Braun sprach am Freitag von einer großen Übereinstimmung mit Klein. "Auch er sieht den wachsenden Antisemitismus von muslimischer Seite mit großer Sorge." Zu der Gruppe der Juden in der AfD sagte Braun: "Für uns in der AfD-Fraktion ist diese Vereinigung sehr erfreulich. Wir setzen uns auf allen Ebenen für die Sicherheit und Normalität jüdischen Lebens in Deutschland ein."

Thema des Gesprächs war auch die als israelfeindlich und antisemitisch kritisierte BDS-Kampagne ("Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen"). Klein forderte die AfD auf, sich gegen diese Kampagne zu stellen. Braun erklärte dazu: "Eine schärfere Verurteilung von BDS greifen wir als Thema gerne auf."

(KNA)

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