Israelischer Polizist am Tempelberg
Israelischer Polizist am Tempelberg

13.05.2018

Angespannte Sicherheitslage in Jerusalem Gewalt am Tempelberg

Auf dem Tempelberg in der Jerusalemer Altstadt ist es am Sonntagmorgen zu Zusammenstößen zwischen Juden und Arabern gekommen. Die Polizei gab an, mehrere Besucher seien wegen Verstößen gegen die Verhaltensordnungen von der heiligen Stätte verwiesen und polizeilich befragt worden. Der Tempelberg blieb demnach für Besucher geöffnet.

Hunderte Juden besuchten laut israelischen Medien am Sonntagmorgen den Tempelberg anlässlich des "Jerusalemtags", der an die Annektierung Ostjerusalems durch Israel im Sechstagekrieg (1967) erinnert. Traditionell ziehen an diesem Tag Gruppen mit israelischen Fahnen durch die Altstadt. In den vergangenen Jahren kam es dabei wiederholt zu araberfeindlichen Äußerungen von Teilnehmern sowie zu teils gewalttätigen Zusammenstößen.

So auch an diesem Sonntagmorgen: Bei Zusammenstößen zwischen Juden und Arabern seien Polizeiangaben zufolge mehrere Besucher wegen Verstößen gegen die Verhaltensordnungen von der heiligen Stätte verwiesen und polizeilich befragt worden. Der Tempelberg blieb aber weiter für Besucher geöffnet.

Spannung liegt in der Luft

Insgesamt gilt die Sicherheitslage in Jerusalem, dem Westjordanland und dem Gazastreifen gegenwärtig als angespannt. Neben dem Jerusalemtag könnten die geplante Eröffnung der US-Botschaft am Montag (14.5.) sowie der Nakba-Tag am Dienstag (15.5.), mit dem die Palästinenser an die Vertreibung im Zuge der Staatsgründung Israels gedenken, zu Zusammenstößen und Ausschreitungen führen.

Die deutschen Auslandsvertretungen in Tel Aviv und Ramallah hatten am Freitag dazu aufgerufen, Besuche der Altstadt Jerusalems und der angrenzenden Stadtviertel bis einschließlich Dienstag zu vermeiden. Auch vor Besuchen von US-amerikanischen Einrichtungen sowie der Grenzgebiete zum Gazastreifen, zu Syrien und dem Libanon wurde gewarnt.

(KNA)

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