Papst Franziskus
Papst Franziskus
Die Juden feiern Pessach
Juden feiern Pessach

21.04.2016

Papst gratuliert Juden zum Pessach-Fest Feiern mit erhöhter Sicherheitslage

Papst Franziskus hat den Juden zum Pessach-Fest gratuliert. Das am Freitag beginnende Fest erinnere daran, dass Gott sein geliebtes Volk aus der Sklaverei befreit und ins gelobte Land geführt habe, schrieb er an den römischen Oberrabbiner.

Gott möge die jüdische Gemeinschaft schützen und jedem den Frieden schenken. Franziskus äußerte zudem die Hoffnung, dass die Freundschaft zwischen Juden und Christen sich weiterentwickelt: "Ich bitte Euch, für mich zu beten, während ich Euch meines Gebets versichere." Pessach erinnert an den Auszug der Juden aus Israel und damit an deren Befreiung aus ägyptischer Sklaverei. Das Fest dauert bis zum 30. April.

Erhöhte Sicherheitslage

In Jerusalem sowie in ganz Israel gilt derweil zum Pessachfest und den orthodoxen Ostertagen eine erhöhte Alarmbereitschaft. Mehr als 3.500 Polizisten verschiedener Einheiten sollen für die Sicherheit der zu Tausenden erwarteten Jerusalempilger sorgen, berichtete die Tageszeitung "Jerusalem Post" am Donnerstag unter Berufung auf Polizeiangaben. Einsatzschwerpunkt soll demnach verstärkt die Altstadt sein. Zum Einsatz kommen auch Antiterror-Einheiten sowie verdeckte Ermittler.

Die Sicherheitslage in Jerusalem gilt seit Monaten als angespannt. Am vergangenen Montag waren bei einem Bombenanschlag auf einen Linienbus 21 Personen teils schwer verletzt worden. Verantwortung für das Attentat übernahm am Mittwoch die Hamas, wie israelische Medien berichteten.

Reisewarnung des Auswärtigen Amtes

Das Auswärtige Amt rät derzeit davon ab, israelische Busse zu benutzen. Vor dem Pessach-Fest hätten jüdische Organisationen dazu aufgerufen, das Fest mit Aktivitäten auf dem Tempelberg zu begehen.

Damit steigt nach Einschätzung des Auswärtige Amtes das Risiko einer weiteren Verschärfung der Sicherheitslage sowie von gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten in der Altstadt von Jerusalem und in den angrenzenden Bezirken. Auch an Checkpoints und in größeren Städten des Westjordanlandes sei eine Zunahme von Spannungen und Auseinandersetzungen sowie verschärfte Kontrollen nicht auszuschließen.

Einwöchiges Fest

Das einwöchige jüdische Pessach-Fest, das an die Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten erinnert, beginnt am Freitagabend mit dem Seder-Mahl. Am Sonntag beginnt mit den traditionellen Palmsonntagsprozessionen die Heilige Woche der orthodoxen Kirchen.

(KNA, epd)

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