14.12.2005

Nachrichtenarchiv 15.12.2005 00:00 Studie: Angst vor Arbeitslosigkeit nimmt zu

Einer Studie zufolge ist mit Einführung von Hartz IV in der deutschen Mittelschicht die Angst vor Arbeitslosigkeit spürbar gestiegen. Zugleich habe sich auch das Potential für rechtspopulistische Propaganda gegen Fremde und Juden erhöht. Das erklärte der Bielefelder Sozialwissenschaftler Wilhelm Heitmeyer bei der Vorstellung neuer Ergebnisse einer Langzeitstudie. Den Menschen sei immer unklarer, wohin der sie "überwältigende Kapitalismus" führe. Es gebe ein "machtloses Verzagen gegenüber den Starken in der Gesellschaft", das verbunden sei mit dem Zeigen von Überlegenheit gegenüber Schwachen wie etwa Obdachlosen, Muslimen, Homosexuellen, Juden oder Fremden, so der Sozialwissenschaftler. Dies diene letztlich der "Selbststabilisierung und Selbstaufwertung in unsicheren Zeiten". Das Ausmaß der Fremdenfeindlichkeit habe insgesamt zugenommen und sei im Osten Deutschlands deutlich größer als im Westen.

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