09.05.2005

Nachrichtenarchiv 10.05.2005 00:00 Berlin: Einweihung der Holocaust-Gedenkstätte

Das Holocaust-Mahnmal in Berlin ist am Dienstag den 10.05.2005 feierlich eröffnet worden. Das südlich des Brandenburger Tores gelegene Stelenfeld mit über 2.700 Betonpfeilern erinnert an die Ermordung von sechs Millionen europäischen Juden in der NS-Zeit.Dieses Denkmal ermögliche Besuchern, «mit dem Kopf und mit dem Herzen sich dem unbegreiflich Geschehenen zu stellen», erklärte Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) vor 1.200 Gästen.Das Mahnmal erinnere an das «schlimmste, das entsetzlichste Verbrechen Nazideutschlands», sagte Thierse, der auch Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas ist.

Das Holocaust-Mahnmal in Berlin ist am Dienstag den 10.05.2005 feierlich eröffnet worden. Das südlich des Brandenburger Tores gelegene Stelenfeld mit über 2.700 Betonpfeilern erinnert an die Ermordung von sechs Millionen europäischen Juden in der NS-Zeit.Dieses Denkmal ermögliche Besuchern, «mit dem Kopf und mit dem Herzen sich dem unbegreiflich Geschehenen zu stellen», erklärte Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) vor 1.200 Gästen.Das Mahnmal erinnere an das «schlimmste, das entsetzlichste Verbrechen Nazideutschlands», sagte Thierse, der auch Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas ist. Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, würdigte das von dem US-Architekten Peter Eisenman entworfene Mahnmal als ein wichtiges und notwendiges Signal gegen das Vergessen. Allerdings bleibe es in seiner Aussage unvollständig. Ihm fehle ein Verweis auf die Täter, es erspare dem Betrachter die Frage nach Schuld und Verantwortung, kritisierte Spiegel. Insofern sei die erst nachträglich eingeplante Dauerausstellung im unterirdischen «Ort der Information» eine unerlässliche Ergänzung.Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, erklärte, das Mahnmal erinnere eindrucksvoll an «das maßstablose Verbrechen des Holocaust». Vieles deute darauf hin, dass mit der Verbindung zwischen einem «abstrakt» gestalteten Mahnmal und dem unterirdisch angelegten «Ort der Information» eine schlüssige Gesamtkonzeption gefunden wurde. Über die Feierlichkeiten berichtet Robin Mishra aus dem Hauptstadtstudio des Rheinischen Merkur:

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