02.04.2005

Nachrichtenarchiv 03.04.2005 00:00 Stimmen zum Tod des Papstes von Kirchenvertretern

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann: "Johannes Paul II. ist so gestorben, wie er gelebt und gewirkt hat; geistig wach fast bis zuletzt, voller Hingabe an seinen Dienst und ergeben in den Willen Gottes. Seine Entschiedenheit hat viele Mauern zum Einsturz gebracht, unter anderen gewiss auch den Eisernen Vorhang. Seine Unbeirrbarkeit im Glauben hat auch in die schwierigsten Situationen viel Hoffnung gebracht." - Erzbischof Kardinal Joachim Meisner: "Der Papst hat sich mit seinem ganzen Leben zum Anwalt der Menschen gemacht. Selbst in den Wochen, als seine Stimme versagte, war sein Gebet unüberhörbar." Und weiter: "Wir sind zusammen durch dick und dünn gegangen. Er war mir ein echter Freund und es blutet mir schon das Herz." - Der Münchner Erzbischof und Kardinal Friedrich Wetter: "Der Heimgang unseres Heiligen Vaters erfüllt uns mit Wehmut und Trauer. Mit Johannes Paul II. verliert die katholische Kirche einen großen und kirchengeschichtlich bedeutsamen Papst und die Welt eine herausragende moralische Autorität." - Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Hans Joachim Meyer: "Er hat viel bewegt - und dabei zugegeben, dass sein Amt eine große Schwierigkeit auf dem Weg zur Einheit der Christen ist. Aber er hat auch immer klar gesagt, dass der Weg zur Ökumene nicht an der Wahrheit vorbei gehen kann. Das hat Illusionen zerstört, aber auch Hoffnungen gedämpft." - Der Präsident des Zentralrats der Juden, Paul Spiegel: "Wir erinnern uns voller Dankbarkeit an die wahrlich historischen Zeichen, die Johannes Paul II. gesetzt hat, als er als erster Papst eine Synagoge und später die heilige Stätte der Juden, die Klagemauer in Jerusalem, besucht hat."-  Bischof Alan Hopes während einer Messe in der Westminster-Kathedrale in London: "Johannes Paul II. ist sein Leben lang auf Reisen gewesen, und dies ist seine letzte Reise. Er sagte, er hat sein Leben lang nach Gott gesucht, jetzt ist Er zu ihm gekommen." -  Der Ratspräsident der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Wolfgang Huber: "Er konnte in gewinnender Menschlichkeit von persönlichen Glaubenserfahrungen sprechen, auch vom Schweigen Gottes und vom Rätsel des Lebens."

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