Joachim Kardinal Meisner
Joachim Kardinal Meisner
Domkapitular Markus Bosbach
Domkapitular Markus Bosbach

05.07.2020

Erinnerungen zum dritten Todestag von Kardinal Meisner "Er war immer er selbst"

"Wer sich anpasst, kann einpacken." Drei Jahre nach seinem Tod erscheint die Autobiografie von Joachim Kardinal Meisner. Ein Wegbegleiter über Stärken und Schwächen des Erzbischofs, und über das, was nicht im Buch steht. 

DOMRADIO.DE: Warum erscheint jetzt, drei Jahre später, seine Autobiografie?

Msgr. Markus Bosbach (Testamentsvollstrecker und stellv. Generalvikar): Einen klaren Zeitpunkt für die Veröffentlichung solcher Lebenserinnerungen zu finden, war für mich gar nicht so einfach. Ich bin irgendwann, einige Wochen nach dem Tod von Kardinal Meisner, zum ersten Mal mit der Tatsache konfrontiert worden, dass es diese Lebenserinnerungen gibt. Davon wusste ich vorher nichts. Die Autorin, die das aufgeschrieben hat, Gudrun Schmidt, ist auf mich zugekommen. Ich wusste von engen Weggefährten, dass er wollte, dass die Erinnerungen veröffentlicht werden. Und mir fiel dann die Aufgabe zu, zu beraten: Wann ist denn der richtige Zeitpunkt dafür?

Ich habe Fachleute gefragt, die da besser sich auskennen als ich selbst, und habe da gar keine eindeutige Antwort bekommen. Macht man das schnell, wartet man ein paar Jahre. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, jetzt, nach drei Jahren, ist es reif. Mit dem Herder Verlag hat sich auch ein Verlag gefunden, der das übernommen hat. Auch die notwendigen Sponsoren für eine Veröffentlichung konnten wir finden. Dann war es jetzt dran. Und ich hoffe, dass der Zeitpunkt sich auch als gut gewählt herausstellen wird.

DOMRADIO.DE: Die Erinnerungen sind kurz vor seinem Tod entstanden. Wie kann man sich das vorstellen? Hat der Kardinal selbst zur Feder gegriffen oder wie ich diese Autobiografie entstanden?

Bosbach: Er hat eine Nachbarin seines Ruhestandswohnsitzes gefragt, mit der er schon mal früher ein Buchprojekt, Sieben Tage mit dem Kardinal, gemacht hatte. Gudrun Schmidt, eine Journalistin und jetzt im Ruhestand lebend, hat sich oft mit ihm getroffen, und er hat erzählt. Sie hat zugehört und hat das dann aufs Papier gebracht. Er hat dann immer noch mal drüber geguckt, korrigiert und freigegeben. Und so war eigentlich dieses Buch entstanden.

DOMRADIO.DE: Es ist ja sehr beeindruckend, wie authentisch diese Autobiografie den Tonfall des verstorbenen Kardinals trifft. Beim Lesen, so ist es mir ergangen, hört man ihn fast sprechen. Ist es Ihnen auch so ergangen?

Bosbach: Das ging mir in der Tat auch so. Man denkt bei manchen Formulierungen: Ja, das ist er. Und das ist eigentlich die tolle Leistung von Frau Schmidt, dass sie diesen Tonfall auch dann gut in der schriftlichen Form wiedergegeben hat. Das ist nämlich gar nicht so einfach.

DOMRADIO.DE: Die Autobiografie erhebt jetzt nicht den Anspruch der Vollständigkeit. Sie ist ein sehr subjektives Glaubenszeugnis einer bedeutenden katholischen Persönlichkeit in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und des beginnenden 21. Jahrhunderts. Der Kardinal würdigt hier auch die vielen Menschen, die ihm geholfen und ihn geprägt haben. Welche sind das denn besonders?

Bosbach: Das hat ihn ja immer ausgezeichnet, dass er einen Blick hatte, auch für die kleinen, unscheinbaren Menschen. Wenn er in eine Pfarrei kam, interessierten ihn nicht die Landräte, die Oberbürgermeister, sondern er ist gegangen zu den Tischen, zu den Leuten, die am Rand saßen, hat sich dort hinzugesetzt, hat denen die Hand geschüttelt, hat mit denen gesprochen. Und das spiegelt sich auch im Buch wider. Von der Tante Anna im Haushalt bis zu dem Ernstl, dem, schreckliches Wort, Faktotum, dann in Berlin, einer, der für alles da war, den er aber sehr gemocht hat und um den er sich auch von Köln aus der noch immer sehr gekümmert hat.

DOMRADIO.DE: Insofern ist dieses Buch auch eine Würdigung dieser Leute, die ihn auch geprägt haben auf seinem Lebensweg. Kardinal Meisner ist in Schlesien aufgewachsen, in einem sehr katholischen Umfeld. Mit dem Kriegsende ist die Familie dann nach Thüringen geflohen, und da taucht auch schon zum ersten Mal der Kölner Dom erstaunlicherweise auf. Am Dreikönigstag verfolgt er als Schulkind eine Messe aus dem Kölner Dom, und er denkt voller Sehnsucht: Wie gern würde ich Köln einmal sehen! Ja, das wirkt ja, wenn man es jetzt liest, fast prophetisch diese Sehnsucht. Wie haben Sie das gelesen?

Bosbach: Ja, die Anekdote kannte ich natürlich schon. Die hat er öfters mal erzählt. Und eigentlich ehrt ihn, dass er dann auch später berichtet: Die Messe, die er da im Rundfunk gehört hatte, die kam ja gar nicht aus dem Kölner Dom, sondern, durch Kriegsschäden bedingt, aus Sankt Heribert in Deutz, wo Kardinal Frings da den Gottesdienst über den Rundfunk übertragen, dann gefeiert hatte. Er schreibt das dann ja dann auch. Und gibt zu, dass er sich da wohl vertan hat mit dem Dom. Aber für uns war es ja in Köln schön und gut, dass sich diese Prophezeiung dann auch später 1989 bewahrheitet hat.

DOMRADIO.DE: Obwohl er trotz dieser Sehnsucht nie darauf gedrängt hat. Er hat nicht schon dagestanden und gesagt: Wenn ich einmal in der katholischen Kirche Karriere mache, will ich unbedingt Kardinal und Erzbischof von Köln werden. Das war weiß Gott nicht so.

Bosbach: Er war auf keinen Fall ein Karrierist. Und ich glaube, das merkt man auch im Buch an. Wer ihn gekannt hat, der weiß auch, dass das so war. Er war keiner, der irgendeine dieser Stufen, dieser Karriereschritte irgendwie angestrebt hätte. Im Gegenteil.

DOMRADIO.DE: "Für mich war und ist es stets wichtig, im Grundsätzlichen klar zu sein." Das ist nun ein Bekenntnis, dem Joachim Meisner stets gefolgt ist. Als er im Osten Subregens im Priesterseminar werden soll, sagt er zum Bischof, auch das steht in dem Buch, er sei nicht der geeignete Kandidat, denn er könne bei Berufungsschwierigkeiten und Glaubenszweifeln nicht kompetent raten, weil er so etwas gar nicht kenne. Hat Sie das auch beeindruckt, wie fest Joachim Meisner im Glauben stand?

Bosbach: Das hat mich immer beeindruckt, nicht nur bei der Lektüre des Buches, sondern auch bei vielen Begegnungen. Wie sehr er alles, was passiert, alles, was tagtäglich geschieht, nicht nur in seinem Leben, sondern auch sonst in der Welt, eben mit den Augen des Glaubens gesehen und gedeutet hat. Weil er selber sehr fest im Glauben stand, hatte er vielleicht dann - das wäre dann die Schattenseite dieser starken Haltung - manchmal wenig Verständnis für Menschen, die im Zweifel waren, die vielleicht auch als Priester mit ihrer Berufung gerungen haben.

Da hatte er, hatte man den Eindruck, wenig Kategorien für. Und im Alter, das finde ich persönlich ganz rührend, das steht nicht im Buch drin, aber das habe ich nach seinem Tod erfahren, im Alter hat er dann doch noch mit manchen, die er vielleicht auch in solchen Situationen verletzt hatte, noch Versöhnungsgespräche geführt, weil er doch irgendwo im Hinterstübchen bei sich behalten hat, dass er vielleicht auch Menschen nicht immer gerecht geworden ist. Und das hat er im Alter doch bei dem einen oder anderen noch wieder geraderücken wollen.

DOMRADIO.DE: In seinem Urteil war er immer schon sehr klar und grundsätzlich. Es gibt auch Erinnerungen des ehemaligen Kölner Erzbischofs, die bei vielen zumindest jetzt für Diskussionen nochmal sorgen werden. In der heftigen Diskussion um den Ausstieg aus der staatlichen Schwangerenkonfliktberatung Ende der 90er Jahre unterstellt er in dem Buch manchen deutschen Bischöfen, ausschließlich Anpasser zu sein, weil sie Angst vor den Medien hätten. Das sind schon sehr harsche Worte, oder?

Bosbach: Er ist in manchem Urteil in diesem Buch sehr geradeaus. So hat er aber in der Tat auch gedacht, und für ihn war, der Titel des Buches macht das auch deutlich, das sich irgendwie anpassen oder Kompromisse eingehen, das war ihm fremd. Er war nie ein politisch denkender Mensch, er war immer ein prinzipiell denkender Mensch, das heißt von den Prinzipien her, von den Grundlagen her denkend. Nicht vom Kompromiss, von der Kunst des Möglichen her denkend.

Das war seine große Stärke, und zugleich hat ihn das immer wieder auch in Situationen geführt, wo er dann aneckte, wo er dann Kompromisswege nicht weitergehen konnte, weil sie eben auch für ihn in der Sache falsch waren. Beim Lebensschutz kannte er keinen Kompromiss, und das hat er in der Tat auch in seinem Urteil deutlich gemacht, dass er auch über seine bischöflichen Mitbrüder in der Zeit gefällt hat.

DOMRADIO.DE: Spannend zu lesen in dem Buch, nicht nur für alle, die diese Zeit noch ganz lebhaft in Erinnerung haben. Erstaunlich fand ich auch, und das habe ich so deutlich noch nicht gehört, dass Kardinal Meisner erzählt, der Kölner Erzbischof Kardinal Höffner habe ihn sich ausdrücklich als Nachfolger gewünscht. War Ihnen das bekannt?

Bosbach: So direkt war mir das auch nicht bekannt. Natürlich gab es und gibt es immer wieder Gerüchte, wie denn am Ende Meisner nach Köln gekommen ist. Jetzt lasse ich mal die Fragen der Bischofswahl damals außen vor und der Kapitelsstatuten, sondern wer eigentlich diese Idee hatte, dass einer von hinter dem Eisernen Vorhang jetzt in, sozusagen einem der katholischen Sitze Westeuropas Erzbischof werden sollte. Ich glaube, das ist nicht nur eine Idee gewesen. Da steckt sicher auch die visionäre Kraft von Johannes Paul II. dahinter, der den Zusammenbruch des Ostblocks ja kommen sah und vielleicht darin in der Tat auch ein wichtiges Zeichen gesehen hat.

Johannes Paul II. hat ja als Kardinal Erzbischof von Krakau schon sehr früh Joachim Meisner, als er noch Weihbischof in Erfurt war, predigen gehört, dort kennengelernt und war sicher von dieser klaren und mutigen Persönlichkeit überzeugt. Von daher kamen da vielleicht auch verschiedene Interessen zusammen. Vielleicht wird man mal irgendwelche Dokumente finden, die uns da historisch mehr Klarheit schenken. Im Moment bleibt das sozusagen in der Überprüfung offen. Aber wie gesagt, wir dürfen sicherlich auch dem verstorbenen Kardinal hier vertrauen, dass in dem, was er dort schreibt, auch etwas drin steckt. 

DOMRADIO.DE: Und da schildert er sehr lebendig auch seine Treffen mit Johannes Paul II. Am Swimmingpool, wie sie miteinander auf dem Liegestuhl darüber geredet haben und dann auch seine Einführung hier in Köln. Da gab es ja viele Proteste. Das ist schon spannend. Beim Lesen gleicht man das automatisch so mit seinen eigenen Erlebnissen, wenn man dabei war und das mitgekriegt hat, ab.

Bosbach: Ja, auf jeden Fall. Für mich als Jüngeren ist das natürlich noch mal ein beeindruckendes Zeugnis. Ich selbst war 1989 noch junger Student im Albertinum in Bonn. Gerade am Anfang des Weges. Und ich weiß, dass bei dem Einführungsgottesdienst, am ersten Fastensonntag des Jahres 1989, viele andere, und ich auch, aus unserem Semester schon fasziniert waren von dieser Sprache, die er dann auf der Kanzel hatte, von dieser Präsenz und auch von dieser doch sehr klaren und überzeugenden Haltung, die er vertreten hat. Von daher war er für mich, auch in meiner ganzen Biografie, DER Bischof. Kardinal Höffner habe ich eigentlich nicht wirklich kennengelernt.

Und das prägt schon. Und wenn man jetzt vieles nochmal liest von seinen Erinnerungen, gleicht man das natürlich mit der eigenen Erfahrung ab. Wie hab ich ihn erlebt? Wo bin ich mal mit ihm aneinandergeraten? Wie war er da zu mir? Und man muss sagen in der Summe. Er war eine authentische Persönlichkeit. Er hatte nicht sozusagen 1000 verschiedene Gesichter, sodass man sagen könnte: Na ja, der ist nirgendwo er selbst. Nein, er war immer er selbst.

DOMRADIO.DE: Eigentlich wusste man immer, wie man bei ihm dran war. Denn eines war er ganz und gar nicht: Er war niemals korrupt. Das kann man eindeutig so sagen. Die Autobiografie endet dann mit sehr lebendigen Schilderungen des Weltjugendtags in Köln, des Eucharistischen Kongresses, auch der Domwallfahrt. Das alles finden wir am Ende. Was wir nicht finden, ist vielleicht ein Kapitel oder ein Wort zum Rücktritt seines Freundes, Papst Benedikt. Wie lässt sich das erklären?

Bosbach: Ich glaube, da war er selbst noch nicht fertig mit. Er hat sicherlich mit diesem Schritt von Papst Benedikt gehadert, hat ihn vielleicht auch nicht wirklich verstanden. Aber es ist ja nicht das einzige Thema, das er nicht behandeln wollte. Als es dann genug war, man kann es im Buch ja hinten noch nachlesen, da war es immer noch genug, da wollte er nicht mehr. Vielleicht sagte er auch: Die Dinge sind noch zu frisch, zu jung. Da muss noch ein bisschen Zeit vergehen. Gut, er wusste damals nicht, dass er die Zeit nicht mehr haben würde.

DOMRADIO.DE: Auch, was seine Nachfolger betrifft. Also Kardinal Sterzinsky in Berlin, hier Kardinal Woelki. Da lesen wir wenig.

Bosbach: Ich weiß es ehrlich gesagt nicht wirklich. Er hat ja viele auch nicht erwähnt, auch Menschen hier in Köln, auf die er sehr gebaut hat. Auch Weggefährten hier in Köln, die sehr eng mit ihm verbunden sind. Es ist nicht so, dass er die jetzt total positiv auf den Sockel heben würde. Von daher würde ich da nicht zu viel rein interpretieren, ob er jetzt seinen Nachfolger mehr als einmal erwähnt oder nicht.

DOMRADIO.DE: Trotz der hoffnungsfrohen Schilderungen am Ende des Buches, Eucharistischer Kongress, Weltjugendtag, klingt doch an vielen Stellen auch ein gewisser Pessimismus durch. Er schreibt da, das liturgische Leben verwildert, die Professoren an den Unis seien viel zu liberal, oder: bei uns gebe es nicht mehr vieles, was nachahmenswert sei. War der Kardinal am Ende über unsere Zeiten nicht mehr so richtig froh?

Bosbach: Ich glaube, er hat schon nüchtern gesehen, in welche schwierige Lage die Kirche gekommen ist, wie wenig Strahlkraft sie noch hat. Für ihn war ja immer in vielen Predigten dieses Wort "mit Glanz und Gloria" so wichtig. Weil er selbst den Glauben und das Leben der Kirche, den Gottesdienst als wirklich etwas Schönes, als etwas Strahlendes empfunden hat, wollte er das natürlich gerne, dass das immer so ist. Von daher ist er sicherlich mit diesem säkularisierten Tendenzen, die wir jetzt so feststellen, auch schwer zurechtgekommen.

Ich kann mir vorstellen, dass er sehr auch im Glauben mit gerungen hat, warum der Herr seine Kirche jetzt sozusagen in diese sich verändernde Wirklichkeit führt und was Gott uns eigentlich da auch heute an Aufträgen gibt. Das wäre sicher spannend gewesen, jetzt noch ein paar Jahrzehnte zu erleben, wie er diese Wandlungen, diese Änderungen sieht. Ich glaube aber, dass er am Ende nie seine Glaubensfreude und Glaubensüberzeugungen verloren hat. Er hat vieles nicht verstanden, oder nicht mehr verstanden, was in der Welt so vorging oder auch manche kirchlichen Entwicklungen. Das hat aber nicht seinen persönlichen Glauben und die Überzeugungskraft, die sein Glaube hatte, irgendwie beeinträchtigt.

DOMRADIO.DE: Die Autobiografie von Kardinal Meisner enthält, das kann man so sagen, eine Botschaft und ist durchaus auch missionarisch gemeint. Was gibt uns der verstorbene Kardinal denn mit auf den Weg?

Bosbach: Dass, wer glaubt, in sich eine Gewissheit trägt, sein Leben auf ein Fundament zu stellen, das nicht wandelbar ist. Das Fundament ist Christus, und sein Glaube war eigentlich ganz davon geprägt, in allem, was er tut, als Christ, als Priester, als Bischof, als Kardinal, eben Christus zu dienen, Christus präsent zu machen und in seinem Auftrag zu wirken. Und das war für ihn wirklich auch der Kern, zu sagen: Da gibt es keine Kompromisse. Das ist mein Auftrag, und da geht nichts drüber.

Diese Kraft und Entschiedenheit und daraus auch erwachsend ein Mut, das hat ihn wirklich ausgemacht, glaube ich. Und deshalb ist der Titel, den das Buch bekommen hat, sehr, sehr trefflich gewählt: "Wer sich anpasst, der kann gleich einpacken." Das war zwar jetzt bezogen auf die Zeit in der DDR, vor allen Dingen. Aber ich glaube, das würde er genauso unterschreiben für Christen in unserer Situation heute. Wir haben ja drüber gesprochen, über die Kompromisse in der Schwangerenkonfliktberatung. Da kannte er, wie gesagt, keine Kompromisse. Das hat ihn ausgemacht. Und ich glaube, davon kann jeder Christ, jede Christin was lernen. Dass wer glaubt, ja wirklich das auch mit Überzeugungskraft tun kann, und mit der Gewissheit, dass man mit Christus an der Seite eigentlich auch keine Angst haben muss vor irgendwem.

Das Gespräch führte Johannes Schröer.

(DR)