Manfred Rekowski
Manfred Rekowski
Schilder einer islamfeindlichen Kundgebung
Schilder einer islamfeindlichen Kundgebung

31.05.2018

Rheinischer Präses Rekowski: Andere Religionen respektieren Islamfeindlichkeit und Antisemitismus verbreitet

Zu Toleranz und Respekt gegenüber anderen Religionen und religiösen Minderheiten hat der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, aufgerufen. Religiöse Vielfalt in Deutschland sei gewollt. 

Das verdeutliche das im Grundgesetz garantierte Recht auf Religionsfreiheit, sagte er am Mittwochabend in einer Kölner Moschee. "Und für jede Religion und für jede Weltanschauung, die in unserem Land gelebt wird, gilt deshalb uneingeschränkt: Sie gehört zu unserem Land!", so Rekowski bei einem Empfang zum Fastenbrechen.

Wer etwas anderes sage, muss nach den Worten des Leitenden Theologen erklären, «wie er's mit der grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit eigentlich hält». Seine Kirche beschäftige es sehr, wie weltweit und hierzulande mit religiösen Minderheiten umgegangen werde. "Es ist erschreckend und menschenverachtend, wie die muslimische Minderheit in Myanmar verfolgt wird. Und es ist ein Verbrechen, wenn in Indonesien christliche Kirchen angezündet und Menschen, die dort zu einer religiösen Minderheit gehören, umgebracht werden", so Rekowski.

Islamfeindlichkeit und Antisemitismus weit verbreitet

In Deutschland gilt es nach den Worten des Präses, Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte und Moscheevereine sowie zunehmender antisemitischer Gewalt entgegenzutreten. Das bedeute aber auch, in den eigenen Reihen Vorurteile gegenüber anderen abzubauen. "Populistisches Denken und Islamfeindlichkeit reichen weit in unsere Kirchen hinein", beklagte der Präses. "Ebenso reicht der Antisemitismus weit in muslimische Gemeinden hinein und ist nach wie vor auch in unseren Kirchen vorhanden."

In Deutschland bewege die Bindung der türkisch-sprachigen Islamverbände an die Regierung in Ankara, insbesondere nach dem Putschversuch vom 15. Juli 2016, betonte Rekowski, der in einer Moschee der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) sprach. "Zu den Grundlagen der Religionsfreiheit gehört, dass unser Staat nicht in die Belange der Religionsgemeinschaften eingreift, aber bitte auch kein anderer Staat."

(KNA)

Mit Willibert in die Heilige Stadt

Im November 2019 ist es soweit: Erkunden Sie das ehrwürdige Rom auf dieser Pilgereise mit dem Rom-Kenner Willibert Pauels, Karnevalsfreunden und DOMRADIO.DE Besuchern auch bekannt als "ne Bergische Jung"!

Der gute Draht nach oben!

Tageskalender

Radioprogramm

  • Tageskalender
  • 21.08.
06:00 - 06:30 Uhr

DOMRADIO Morgenimpuls

06:30 - 10:00 Uhr

DOMRADIO Der Morgen

10:00 - 15:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

10:00 - 15:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

15:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

15:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

19:00 - 22:00 Uhr

DOMRADIO Der Abend

22:00 - 22:30 Uhr

DOMRADIO Nachtgebet

Heutiges Evangelium:
In dieser Woche zu Gast:
In dieser Woche zu Gast:

Wochenkommentar

Der DOMRADIO.DE Chefredakteur blickt auf die Woche.

Programmtipps

  • Matthäusevangelium
    21.08.2018 07:50
    Evangelium

    Mt 19,23-30

  • Marienfeld
    21.08.2018 09:20
    Anno Domini

    Der legendäre WJT-Gottestdiens...

  • Matthäusevangelium
    22.08.2018 07:50
    Evangelium

    Mt 20,1-16a

Kostenlose Radio-App für iPhone und Android

Nehmen Sie Ihr DOMRADIO.DE mit wohin Sie wollen und wann immer Sie Lust haben. Funktionen: Nachrichten, Podcasts, Mediathek, Wecker, Sleep-Timer, Bluetooth, Chromecast, AirPlay, CarPlay, Android Wear…

Empfangsanleitung zum Ausdrucken

Wort des Bischofs

Der geistliche Impuls von Kardinal Woelki. Jeden Sonntag ab 8 Uhr!

Gemeinsam für das Mehr im Menschen

Berufungspastoral im Erzbistum Köln: Dein Platz in Kirche und Welt.

Das ganze Leben

Hilfsangebote der Kirche im Erzbistum Köln.

Der tägliche Impuls von Weihbischof Puff

Weihbischof Schwaderlapp beantwortet Glaubensfragen