Flüchtlinge im Mittelmeer
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Moussa Faki Mahamat, Vorsitzender der Afrikanischen Union (AU)
Moussa Faki Mahamat, Vorsitzender der Afrikanischen Union (AU)

15.05.2017

Präsident der Afrikanischen Union: Migrationsursachen bekämpfen "Tiefergehendes Problem"

Der Kommissionsvorsitzende der Afrikanischen Union, Moussa Faki Mahamat, sieht die sogenannten EU-Migrationspartnerschaften als beste Lösung für das Migrationsproblem.

Es reiche nicht aus, die Konsequenzen der Migration zu bekämpfen, sagte der Kommissionsvorsitzende der Afrikanischen Union, Moussa Faki Mahamat, vor dem Treffen mit den EU-Außenministern in Brüssel. Migration sei ein "tiefergehendes" Problem und brauche umfassende Lösungen, so Moussa Faki Mahamat.

Der AU-Präsident sagte, er sehe eine Perspektive in der strategischen Partnerschaft mit der EU. Afrika habe "signifikante" Fortschritte gemacht und arbeite weiter daran.

Partnerschaftlicher Ansatz

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini betonte, die EU teile viele Werte mit der Afrikanischen Union und arbeite mit ihr auch bei schwierigen Themen zusammen. Zentral in der Beziehung zwischen der EU und den afrikanischen Staaten sei der partnerschaftliche Ansatz, der auf Werten wie Menschenrechten, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Grundfreiheiten beruhe.

Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth (SPD), hatte am Vormittag ein stärkeres Engagement der Europäischen Union in Afrika gefordert. "Wir müssen dort mehr tun", sagte er. Die EU müsse mehr Verantwortung übernehmen, damit die junge Generation Afrikas eine bessere Perspektive in ihren Heimatländern habe.

Eindämmung von Migrationsströmen

Die EU-Beziehungen zu Afrika stehen im Vordergrund des Treffens der Außenminister am Montag in Brüssel. Der AU-Kommissionsvorsitzende wird am Dienstag im EU-Parlament in Straßburg zu Gast sein.

Im Juni 2016 hatte die EU-Kommission die Migrationspartnerschaften im Rahmen der Europäischen Migrationsagenda vorgestellt. Im Kern sollen damit die Situation in den Ländern verbessert und Migrationsströme aus der Region eingedämmt werden. Bisher gibt es Migrationspartnerschaften mit Niger, Nigeria, Äthiopien, Senegal und Mali.

(KNA)

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