Ingo Brüggenjürgen
Ingo Brüggenjürgen

09.06.2013

Kommentar vom domradio.de-Chefredakteur Stimmung prächtig - Glaube mächtig

Der Eucharistische Kongress ist beendet: Fünf Tage herrschte in Köln eine ansteckende, große Freude am Glauben. Dementsprechend positiv fällt auch der Bilanz-Kommentar von domradio.de-Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen aus.

In Köln sind an diesem Sonntag bewegte und bewegende Tage zu Ende gegangen. Ein großes Fest des Glaubens hatten die Veranstalter versprochen – und sie haben Wort gehalten. Der Eucharistische Kongress in Köln erstrahlte im hellen Licht. Pünktlich zum Eröffnungsgottesdienst am Mittwochabend am Tanzbrunnen vor herrlicher Rhein- und Domkulisse hatte Petrus dem viel zu langen Winter endgültig den Garaus gemacht und für die ersten schönen Tage des Sommers gesorgt. Wie schon beim Weltjugendtag vor acht Jahren spielte aber nicht nur das Wetter mit. Die Kölner zeigten sich auch diesmal als sehr gute Gastgeber. Allen voran der Kölner Kardinal, der schon im Vorfeld der Veranstaltung sein ganzes Gewicht in die Waagschale geworfen hatte, um dem Herrn selber die Wege zu bereiten. Ungezählte engagierte Helferinnen und Helfer vor und hinter den Kulissen machten ebenso den Weg für die vielen Teilnehmer, die gut 800 Veranstaltungen und die gute Sache frei.

Für Tausende von Teilnehmern stellte das biblische Motto des Glaubensfestes „Herr zu wem sollen wir gehen?“ keine große Herausforderung dar. Wer bei diesem Fest dabei war, wusste meist sehr genau, wo er hingehörte. Fast alle Pilger und Gläubige, die in Köln dabei waren, besuchten die Katechesen, die Beichtstühle, die kulturellen Veranstaltungen am Rand und immer wieder die Gottesdienste. Auch die Kette der Beter, die still vor dem Allerheiligsten in der Kirche Maria Himmelfahrt knieten, riss allen Unkenrufen zum Trotz nicht ab. Kein Wunder also, dass sich hier das Volk Gottes im Glauben gegenseitig stärkte und mit der Wegzehrung der Heiligen Eucharistie gestärkt wurde.

Der Mensch braucht Gemeinschaft – Communio. In Köln wurde diese Gemeinschaft an vielen Orten spürbar und erlebbar – von der kleinsten Kapelle bis zum Hohen Dom – von der stillen Anbetung im Kerzenlicht bis zum Großgottesdienst unter freiem Himmel. Die Sache Jesu braucht Begeisterung – in Köln gab es in diesen Tagen viele Begeisterte. Wer Haare in der Suppe sucht, der wird sie zweifelsohne finden – und weniger wäre vielleicht an mancher Stelle in der Tat noch mehr gewesen. Aber auch Highlights waren viele zu finden: Besonders die Bilder von Tausenden von Menschen, die geduldig in endloslanger Schlange und schon Stunden vor der Öffnung des Doms auf Einlass warten, um beim Lux Eucharistica dabei zu sein. Dom und Lichtevent ging schon 2005 bei Fest von Pueri Cantores gut zusammen, und vielleicht sollten die Verantwortlichen überprüfen, ob sie zukünftig in den Sommermonaten nicht regelmäßig Musik, Meditation und Licht und damit auch viele Besucher in den Dom bringen. Doch in Erinnerung werden nicht nur diese beeindruckenden Bilder vom erleuchteten Dom und den Pilgerströmen bleiben. Die bewegten und bewegenden Tage des Eucharistischen Kongresses in Köln waren für alle, die dabei waren im wahrsten Sinne ein Geschenk des Himmels. Bleibt also am Ende das Fazit: Stimmung prächtig - Glaube mächtig!
 

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