3D-Darstellung der Spuren auf dem Tuch
3D-Darstellung der Spuren auf dem Tuch
Ausstellung zum Turiner Grabtuch

06.06.2013

Wanderausstellung zum Turiner Grabtuch "Wer ist der Mann auf dem Tuch?“

Wer ist der Mann auf dem Tuch? Dieser Frage geht eine Wanderausstellung zum Turiner Grabtuch nach. Bis zum 20. Juni macht die Schau Station im Erzbischöflichen Priesterseminar in Köln. Organisiert hat sie der Malteserorden.

Gezeigt wird eine Nachbildung des Originaltuches aus der Turiner Kathedrale mit dem Antlitz und den Körperumrissen eines gekreuzigten Mannes sowie ein Korpus, der aus einer 3D-Darstellung der Spuren auf dem Tuch gefertigt wurde. Die Ausstellung gibt sowohl einen Überblick über den Forschungsstand zum Leinentuch als auch über die theologischen Sichtweisen.

Der Grabtuch-Experte Giulio Fanti, Professor für mechanisch-thermische Forschung an der Universität Padua/Italien, stuft das Grabtuch von Turin als Produkt des 1. Jahrhunderts n. Chr. ein. Er sieht damit frühere Untersuchungen als widerlegt an, die den Leinenstoff ins 13./14. Jahrhundert datieren. Fanti: "Sehr wahrscheinlich wurde Jesus Christus in diesem Leinen beerdigt.“

Erstmalig Schau zum Grabtuch in Deutschland

Eröffnet wurde die Ausstellung von Erzbischof Joachim Kardinal Meisner. Es ist die erste Schau in Deutschland zum Turiner Grabtuch.  Entwickelt wurde die Ausstellung von den Maltesern und dem Erzbistum Köln mit Hilfe privater Unterstützer.

Zur Motivation der Malteser die Ausstellung zu entwickeln, sagte der Vize-Präsident der Deutschen Assoziation des Malteserordens, Dr. Peter Freiherr von Fürstenberg: "Durch diese neu gestaltete Ausstellung möchten wir die Botschaft des Grabtuches vom Leiden und von der Auferstehung Christi sichtbar glaubhaft machen.“ Dazu dienten auch die erst in den letzten Jahren entwickelten Verfahren, den so entsetzlich geschundenen Körper des Mannes auf dem Tuch dreidimensional darzustellen. Dieser "im ersten Moment schockierende Anblick“ könne gerade das Zusammengehen von Vernunft und Glaube aufzeigen.

Nach dem Eucharistischen Kongress wird die Ausstellung in mehreren Orten im Erzbistum Köln zu sehen sein. Für Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse wird zudem Unterrichtsmaterial zur Ausstellung angeboten.

(dr)

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