30.05.2013

Münchner Monstranz in Köln angekommen Am Ziel

Die "Münchner Monstranz", mit der die katholische Kirche für den Eucharistischen Kongress wirbt, ist am Ziel ihrer Reise angekommen. In Köln wird das liturgische Schaugefäß nun an zehn Orten, darunter Kirchen und Klöster, ausgestellt.

Davor können sich die Gläubigen aus der Erzdiözese zur Vorbereitung auf das Christentreffen zum Gebet versammeln. Sie soll auch am Donnerstag bei der Fronleichnamsprozession des Kölner Doms mitgeführt werden.

Aufbewahrung einer geweihten Hostie

Das einst für den Eucharistischen Weltkongress 1960 in München angefertigte Kunstwerk war seit Ende vergangenen Jahres durch alle deutschen Bistümer unterwegs. Es besteht aus einer getriebenen und vergoldeten Messingplatte, die strahlenförmig mit bunten Edelsteinen besetzt ist. Eine Monstranz dient in der katholischen Kirche zur Aufbewahrung einer geweihten Hostie.

Der Eucharistische Kongress findet vom 5. bis 9. Juni unter dem Leitwort "Herr, zu wem sollen wir gehen?" in Köln statt. Veranstalter ist die Deutsche Bischofskonferenz, Gastgeber das Erzbistum Köln. Es werden rund 30.000 Teilnehmer erwartet. Im Mittelpunkt steht die Eucharistie als zentrales Sakrament der katholischen Kirche, also die in der Gestalt von Brot und Wein gefeierte Gegenwart Christi. Geplant sind Gottesdienste, Glaubensgespräche, Gebetsnächte, Beichtgelegenheiten, theologische Vorträge, Kulturveranstaltungen und eine Abschlussmesse im Rheinenergie-Stadion.

 

(KNA)

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