Konzerte sind im Dom zurzeit nicht möglich
Das Jubiläumskonzert zum 30-jährigen Bestehen des Mädchenchores fand auf den Stufen der Vierung statt.
Unter der Leitung von Oliver Sperling hat sich der Mädchenchor zu einem der besten seiner Gattung entwickelt.
Unter der Leitung von Oliver Sperling hat sich der Mädchenchor zu einem der besten seiner Gattung entwickelt.
Den 29. Zyklus "Geistliche Musik am Dreikönigenschrein" eröffnete Domkantor Sperling mit seinem Mädchenchor.
Den 29. Zyklus "Geistliche Musik am Dreikönigenschrein" eröffnete Domkantor Sperling mit seinem Mädchenchor.
Die Einteilung in unterschiedliche Altersgruppen fördert die individuelle Leistungsstärke der Sängerinnen.
Die Einteilung in unterschiedliche Altersgruppen fördert die individuelle Leistungsstärke der Sängerinnen.
Die heilige Cäcilia gilt als Schutzpatronin für Chöre und Kirchenmusik
Singen in einem der vier Chöre am Kölner Dom bedeutet auch und vor allem Gemeinschaft.
"Wir tragen unseren Glauben singend in die Welt", sagt Domkantor Oliver Sperling über seinen Chor.
"Wir tragen unseren Glauben singend in die Welt", sagt Domkantor Oliver Sperling über seinen Chor.
Das Jubiläumskonzert zum 30-jährigen Bestehen des Mädchenchores fand auf den Stufen der Vierung statt.
Das Jubiläumskonzert zum 30-jährigen Bestehen des Mädchenchores fand auf den Stufen der Vierung statt.
Domkantor Oliver Sperling
Oliver Sperling hat aus dem Mädchenchor am Kölner Dom eine Erfolgsgeschichte gemacht.
146 Sängerinnen zwischen zehn und 19 Jahren zählt der Mädchenchor zurzeit.
146 Sängerinnen zwischen zehn und 19 Jahren zählt der Mädchenchor zurzeit.

15.09.2019

Mädchenchor: Nach 30 Jahren unter den Besten "Wir haben keinen neidischen Blick auf Knabenchöre"

Sie brauchen keine Frauenquote und führen erst recht kein Schattendasein neben dem weitaus älteren Domchor. Im Gegenteil: Die Sängerinnen des Mädchenchores sind souverän, tough und einfach sehr gut. Chorleiter Oliver Sperling erklärt, warum.

DOMRADIO.DE: Herr Sperling, Sie kommen gerade von einem Kontinent zurück, wo das Thema Gendergerechtigkeit nicht gerade groß geschrieben wird. An vielen Orten in Südafrika, wohin Sie Ihre Chorreise mit 54 Sängerinnen führte, konnten Sie große Unterschiede zwischen den Lebensbedingungen für Jugendliche in Deutschland und denen von Heranwachsenden in Städten wie Pretoria, Kapstadt oder Khayelitsha ausmachen. Sind Sie da nicht froh, dass in unserer Kultur ein Mädchenchor wie Ihrer längst eine Selbstverständlichkeit ist und eine Gruppe von 13- bis 19-Jährigen auch ganz selbstbewusst eine derart exotische Reise unternimmt?

Oliver Sperling (Domkantor und Leiter des Mädchenchores am Kölner Dom): Mädchen- und Frausein ist in Südafrika eine existenzielle Frage und keine von Selbstverwirklichung oder Gendergerechtigkeit. Unsere Maßstäbe lassen sich da nicht annähernd anlegen. Von daher gab diese Reise in der Tat einen Einblick in eine völlig andere Welt. Zwar sind die Zustände in Südafrika nicht überall gleich – auch da gibt es sehr unterschiedliche Realitäten, denn es ist ein sehr vielseitiges Land und ein Land großer Gegensätze. Trotzdem ist aber auch klar – und das haben wir hautnah erlebt – dass Gendergerechtigkeit nur ein Thema der höheren gesellschaftlichen Schichten ist, also von denen, die sich das leisten können.

Wenn man in die Townships kommt, gehört es zur Lebenswirklichkeit der Menschen dort, dass Mädchen unter Umständen mit zwölf Jahren schwanger werden, sehr früh verheiratet werden und keine Rechte haben – geschweige denn die Möglichkeit, sich gegen ein solches Leben zu wehren. Der Mann bestimmt, und Sexualität spielt eine große Rolle, weil sie nichts kostet und die Menschen dort sehr arm sind. Auch häusliche Gewalt ist in den Townships ein großes Thema. Und von nichts träumen die Jugendlichen dort mehr als von einem Fernseher oder einem Handy. Denn nur darüber bekommen die Menschen etwas mit von einer Welt, an der sie sonst nicht teilhaben. Es gibt kaum Wasser und auch keinen Strom. Oft teilen sich bis zu 15 Menschen einen Wohncontainer. Vier Container – also etwa 60 Personen – teilen sich wiederum eine Toilette. Allein in Khayelitsha leben 500.000 Menschen so. Das ist ein Leben, wie wir es uns nicht vorstellen können und in dem meist Clans das Sagen haben. In einem solchen Kontext kämpfen Frauen jeden Tag ums bloße Überleben.

DOMRADIO.DE: Woraus beziehen Ihrer Meinung nach denn diese Menschen überhaupt Hoffnung?

Sperling: Sie sind gläubig, wobei ihr Glaube eine Mischung aus Ahnen-Religion und Christentum ist. Das stellt sich für uns Außenstehende etwas merkwürdig dar, funktioniert für die Menschen dort aber, weil sie es nicht anders kennen. Außerdem arbeiten sie viel, um sich das bisschen an Lebensunterhalt zu verdienen, was ein Überleben sichert. Natürlich wohnen in den Townships vor allem Farbige. Auch wenn es nicht mehr so eine starke Rassentrennung gibt wie zur Zeit der Apartheid und vieles seitdem aufgebrochen ist, trifft man Weiße dort kaum an. Uns hat sehr bewegt, dass uns in einer Stadt wie Kapstadt innerhalb kürzester Entfernungen große Gegensätze zwischen Arm und Reich begegnet sind.

Hoffnung machen soziale Hilfsprojekte, bei denen es vor allem um die Förderung von Bildung geht. Besonders beeindruckt hat mich persönlich, wie selbstverständlich Frauen dann wiederum in den Gottesdiensten auftreten, wie sie dort in ihrer Rolle anerkannt sind und welches Selbstbewusstsein sie da an den Tag legen. Man spürt, dass dieses Land noch immer an einem Bewusstsein arbeitet, das jedem Mitglied der Gesellschaft – unabhängig von seiner Hautfarbe und Schicht – die gleichen Rechte zuspricht und denselben Wert beimisst. Wie gesagt, unsere Diskussionen um Gendergerechtigkeit in Europa bewegen sich auf einem Niveau, das jenseits der existenziellen Geschlechterrolle liegt, wie sie jetzt in Südafrika erlebbar war.

DOMRADIO.DE: Wie zeigt sich denn das Selbstbewusstsein dieser Frauen in den Gottesdiensten?

Sperling: Sie singen und tanzen. Überhaupt singen die Menschen in Südafrika viel – auch im Alltag. Singen ist für sie gewissermaßen eine Lebensunverzichtbarkeit, wobei ihre Gesänge zu 90 Prozent geistlichen Inhalts sind, der fast immer in einem Lob Gottes endet. Eigentlich klingt in allen Volksliedern immer eine spirituelle Dimension an. Und da, wo es auch für die benachteiligten Gesellschaftsschichten Zugang zu Bildung gibt und sie von einem Schulsystem profitieren, kommen Kinder und Jugendliche auch in einen Schulchor. Die Frage, ob Mädchen- oder Knabenchor, stellt sich allerdings nicht. Diese Genredifferenzierung gibt es einfach nicht. Nur an den Highschools großer Städte wie Pretoria oder Kapstadt kennt man allenfalls Jugend- oder manchmal auch Mädchenchöre, aber keine Knabenchöre.

DOMRADIO.DE: Gendergerechtigkeit ist zurzeit ja ein medial sehr präsentes Thema – gerade auch im Hinblick auf Chöre. Ich denke da an den Fall, bei dem eine Mutter erst neulich Klage eingereicht hat, weil sie für ihre Tochter die Mitgliedschaft im Berliner Staats- und Domchor erwirken wollte, der nur aus Knaben besteht, aber staatlicher Förderung unterliegt, und die Mutter ihr Kind aufgrund seines Geschlechts benachteiligt sah. Wie positionieren Sie sich bei einer solchen Frage?

Sperling: Als Mädchenchorleiter bestärke ich grundsätzlich die Mädchen darin, ihre Weiblichkeit bewusst einzusetzen, ihre Meinung zu sagen und gegen Ungerechtigkeiten ihre Stimme zu erheben. Im deutschsprachigen Raum hat sich ein „Netzwerk Mädchenchöre“ gegründet, in dem die Chorleiterinnen und Chorleiter von Mädchenchören einen intensiven Austausch über solche Themen pflegen.

Auch wenn die Knabenchöre aus ihrer Geschichte heraus eine ganz andere Öffentlichkeit haben als Mädchenchöre und zum Teil als Internatschöre eine besondere institutionelle Struktur und Förderung genießen, haben wir keinen neidischen Blick auf diese angestammten Knabenchöre. Im Gegenteil: Ein Knabenchor ist aus musikalisch-stimmlichen und auch pädagogisch-pastoralen Gründen ein hohes Kulturgut. Aber dasselbe gilt eben auch für einen Mädchenchor. Eine Trennung nach geschlechterspezifischen Gruppen macht Sinn und widerspricht in keinem Fall dem pädagogischen Grundsatz der Koedukation, wie sie an unserer Domsingschule praktiziert wird. Wie ein Knabenchor hat auch ein Mädchenchor ein eigenes Klangbild. In Köln versuchen unsere beiden Chöre – der Domchor wie auch der Mädchenchor – unabhängig voneinander auf hohem Niveau Qualität zu erreichen. Sie haben die gleichen Rechte und die gleichen Pflichten. Beide Chöre gestalten feierliche Pontifikalämter, treten in der Philharmonie auf oder singen in der Oper mit. Das ist völlig ausgewogen; da wird niemand ausgeschlossen oder bevorzugt. Trotzdem erleben wir – von außen betrachtet – durchaus, dass Knabenchöre oftmals eine größere Lobby haben und ihnen ein höherer Stellenwert beigemessen wird.

DOMRADIO.DE: Apropos Lobby und Lobbyarbeit: Mit viel Engagement haben Sie in den letzten 28 Jahren aus Ihren Sängerinnen ein Ensemble auf Spitzenniveau gemacht. Der Kölner Mädchenchor zählte bei seiner Gründung 1989 zu den ersten Mädchen-Kathedralchören überhaupt. Wo sehen Sie sich heute?

Sperling: In der Kölner Dommusik haben wir immer versucht, strukturell auf die von uns nicht verursachten Umstände, wie zum Beispiel den Ganztagsunterricht oder die Veränderung von G9 zu G8, adäquat zu reagieren. Konkret heißt das, ich habe heute viele junge Sängerinnen und versuche alle Altersgruppen in drei unterschiedlichen Stufen – die 5. und 6. Klassen im A-Chor, die 7. bis 9. Schuljahre im Kammerchor und die Mädchen ab der 10. Klasse bzw. der Oberstufe im „eXtra“-Chor – optimal zu fordern und zu fördern: in der Summe fast 150 Sängerinnen zwischen zehn und 19 Jahren. Diese Probenteilung kommt allen Alters- und Leistungsstufen zugute und erweist sich als tragfähiges Konzept. Außerdem gewährleistet diese Dreiteilung eine konstante Leistungsfähigkeit im oberen Bereich, wie wir sie seit Jahren haben. Das zeigen auch unsere Auszeichnungen bei Wettbewerben. Natürlich ergibt sich dieser Erfolg aus der Summe von Freude am Singen, Durchhaltefähigkeit, kontinuierlichem Proben und einer hochwertigen Nachmittagsbetreuung. Denn auch das alltägliche Zusammensein in der chorfreien Zeit schweißt eine Chorgemeinschaft zusammen. Und dann sind da noch diese besonderen Erlebnisse bei den Konzerten, Opern und Philharmonieauftritten, die zum Profil dieses Ensembles gehören und eine große Entfaltungsmöglichkeit bieten. Darauf bin ich – zugegeben – auch ein bisschen stolz und sehe mit freudiger Spannung in die Zukunft. Wir stehen gut da und sind eine Marke unter den Kathedral-Mädchenchören. Wir stehen für die Kultur in unserer Stadt und sind Botschafter des Kölner Domes. Denn das Singen in der Liturgie ist der Urgrund, auf dem wir stehen.

DOMRADIO.DE: Was macht denn technisch den Unterschied zu Knabenchören aus und worin besteht – angesichts Ihres Erfolges bei den vielen Chorwettbewerben – eventuell auch ein Vorteil?

Sperling: Ich habe die Möglichkeit, mit einer Mädchenstimme unter Umständen kontinuierlich zehn Jahre oder sogar länger zu arbeiten, während die Knabenstimme mutiert und nach dem Stimmbruch noch einmal neu anfängt. Da kann ein anderes Zutrauen in die eigene Stimme wachsen. Diese lang angelegte Stimmentwicklung entsprechend zu fördern ist eine hohe Verantwortung, weil ich immer sehr aufmerksam auf jede Stimme und ihre Veränderung achten muss. Das alles ist aber kein Vorteil, eher naturgegeben. Letztlich ist jede Stimme wichtig, jeder einzelne Sänger, der sich einer wichtigen Aufgabe stellt. Ich erwarte eine hohe Qualität, weil die Liturgie nur das Beste erfordert. Umgekehrt muss auch die Liturgie so hochwertig sein, dass sie die Chormusik selbstverständlich integriert. Alles andere wäre ein liturgisches Missverständnis.

DOMRADIO.DE: Die Literaturlage war vor ein paar Jahren für Mädchenstimmen noch ziemlich dünn. Immer wieder haben Sie daher auch selbst etwas komponiert oder Kollegen damit beauftragt. Gibt es mittlerweile eine spürbare Sensibilität für die Gattung Mädchenchor und daher auch mehr auf Mädchenstimmen zugeschnittene Kompositionen?

Sperling: Erfreulicherweise ist die Tendenz steigend. Durch die wachsende Zahl an Mädchenchören gibt es einen hohen Bedarf, ein Bewusstsein und mittlerweile auch einen Markt für reine Mädchenchor-Werke – auch bei geistlicher Literatur. Das ist eine sehr positive Entwicklung. Und dann vergeben wir ja auch selbst jedes Jahr eine Auftragskomposition. Nach der aktuellen Uraufführung der Motette „Christus factus est“ des lettischen Komponisten Rihards Dubra, die er uns zu unserem Jubiläum geschrieben hat, steht schon das nächste Stück auf meiner Wunschliste: ein „Judica me“ – „Richte mich, Gott“ – für den fünften Fastensonntag.

DOMRADIO.DE: Der Mädchenchor zählt aktuell 146 Mitglieder. Von daher spielt Gemeinschaft schon rein numerisch eine zentrale Rolle. Als einer der vier Chöre am Dom hat er primär eine liturgische Ausrichtung. Gehört denn auch ein pastoraler Auftrag zu seinem Selbstverständnis?

Sperling: Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass ich Erzieher, Lehrer, Katechet, Prediger, Exeget, Liturgiker und Musiker in einem bin, um genau diesen Auftrag abzudecken. Ich erkläre den Mädchen die Texte, bin aber auch für alles zuständig, was sonst mit Seelenbildung zu tun hat. Denn alle Themen, die in der Gesellschaft vorkommen, kommen natürlich auch bei uns vor und werden angesprochen, wenn das notwendig ist. Denn nur, wenn es der einzelnen Sängerin gut geht, geht es auch der Gemeinschaft gut. Teambewusstsein ist ein ganz wesentlicher Aspekt – auch bei allen Mitarbeitern der Kölner Dommusik im Kardinal Höffner-Haus, ohne die der Mädchenchor nicht das wäre, was er heute ist. An der Entwicklung dieses Chores haben viele Anteil. Und ja, natürlich hat der Chor einen pastoralen Auftrag. Immer wenn wir das Gefühl haben, wir tun etwas für andere, haben wir eine Daseinberechtigung. Alles andere wäre Selbstzweck. Wir machen uns hier gemeinsam auf den Weg und tragen unseren Glauben singend in die Welt. Gelebte Nachfolge Christi – nicht nur die, die wir uns vielleicht theoretisch und im Kopf vornehmen – ist unser Leitmotiv.

DOMRADIO.DE: Wer 30 wird, gehört immer noch zu den Jüngeren. Wie fühlen Sie sich denn selbst angesichts dieser runden Zahl an Jahresringen Ihres Chores?

Sperling: Ich war selbst 17 Jahre lang Mitglied bei den Essener Domsingknaben. Und ich hatte immer das Gefühl, dass diese Zeit mit die tollste meines Lebens war. Jetzt bin ich seit 23 Jahren Leiter des Mädchenchores am Kölner Dom, und ich empfinde immer noch dieses unglaublich großartige Gefühl, an dem sich nichts geändert hat. Und dafür bin ich unendlich dankbar!

Das Interview führte Beatrice Tomasetti. 

(DR)

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