Nachwuchs des Domchores
Nachwuchs des Domchores
Chor im Kapitelsamt am dreiundzwanzigsten Sonntag im Jahreskreis
Chor im Kapitelsamt am dreiundzwanzigsten Sonntag im Jahreskreis
Chor im Kapitelsamt am dreiundzwanzigsten Sonntag im Jahreskreis
Chor im Kapitelsamt am dreiundzwanzigsten Sonntag im Jahreskreis
Eindrücke aus dem Kapitelsamt am dreiundzwanzigsten Sonntag im Jahreskreis
Eindrücke aus dem Kapitelsamt am dreiundzwanzigsten Sonntag im Jahreskreis
Eindrücke aus dem Kapitelsamt am dreiundzwanzigsten Sonntag im Jahreskreis
Eindrücke aus dem Kapitelsamt am dreiundzwanzigsten Sonntag im Jahreskreis
Generalvikar Markus Hofmann im Kapitelsamt am dreiundzwanzigsten Sonntag im Jahreskreis
Generalvikar Markus Hofmann im Kapitelsamt am dreiundzwanzigsten Sonntag im Jahreskreis
Chor im Kapitelsamt am dreiundzwanzigsten Sonntag im Jahreskreis
Chor im Kapitelsamt am dreiundzwanzigsten Sonntag im Jahreskreis
Chor im Kapitelsamt am dreiundzwanzigsten Sonntag im Jahreskreis
Chor im Kapitelsamt am dreiundzwanzigsten Sonntag im Jahreskreis
Chor im Kapitelsamt am dreiundzwanzigsten Sonntag im Jahreskreis
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08.09.2019

Premiere für den Nachwuchs des Domchores "Singen im Dom macht Spaß"

Auch endlich mal Talar und Rochett tragen und wie die Großen auf dem Chorpodest stehen. Das durften an diesem Sonntag zum ersten Mal die 25 Knaben des B-Chores. Sie probten den Ernstfall. Denn demnächst wird es auf sie in Sopran und Alt ankommen.

Die Aufregung ist allen deutlich anzusehen. Die einen bekommen so schnell die vielen Knöpfe ihres schwarzen Talars nicht zu, andere sortieren in ihren Mappen noch einmal die Notenblätter nach der Reihenfolge der Stücke, wie sie vorne an der Tafel stehen. Und dann – nach rund einstündigem Proben ab 8.45 Uhr im Probensaal des Domes auf der vierten Etage – heißt es auch schon, sich so aufzustellen, dass Minuten später der feierliche Einzug durchs Mittelschiff für die Kameras optisch ein gutes Bild abgibt und ohne Störung ablaufen kann. Nach Stimmgruppen und Jahrgängen sortiert bildet der Kölner Domchor schließlich eine schier endlos scheinende Prozession, an deren Schluss dann die Zelebranten – unter ihnen an diesem Morgen Hauptzelebrant Generalvikar Dr. Markus Hofmann – kommen.

Mit Orlando di Lasso liegt die Messlatte hoch

Die 25 Knaben des B-Chores, für die dieses Kapitelsamt eine Premiere bedeutet, haben diesem Tag lange entgegengefiebert. Drei Monate hat Domkapellmeister Eberhard Metternich die Jungen auf ihren ersten Domauftritt vorbereitet. Nun ist er zuversichtlich, dass sie die Herausforderung meistern. Auch wenn die Messlatte einigermaßen hoch liegt. Traditionell steigen die Nachwuchsknaben nämlich mit der "Missa Octavi Toni" von Orlando di Lasso in ihren zukünftigen Chordienst ein. Das ist zwar, was die Dauer der einzelnen Ordinarienteile angeht, eher überschaubar, und dennoch muss jeder schon mit großer Konzentration bei der Sache sein, will er keinen der Einsätze in seiner Stimmlage verpassen und überhaupt seinen Part zuverlässig meistern. Denn immer wieder hat Metternich ihnen versichert: "Auf jeden Einzelnen von Euch kommt es an."

Die Musik eines Renaissance-Meisters sei für dieses Alter zwar eher ungewöhnlich, zumal sie in ihrer Polyphonie schon recht anspruchsvoll ist, erklärt der Chorleiter seine Wahl. "Andererseits je früher die Sänger mit solcher Musik in Kontakt kommen, desto besser. So können auch die Jüngsten schon von Anfang an spüren, was für eine vokale Klangpracht ein Knabenchor entfalten kann und dass sie ein Teil von etwas großem Ganzen sind." Außerdem beobachte er immer wieder, welche Freude ihnen diese Art der frühen Musik mache, so dass der Schwierigkeitsgrad für die Mehrheit kein Problem darstelle. Auch der der vierstimmigen Motetten nicht, die mit ihren eingängigen Melodien – etwa bei "Singen von Gottes Wegen" oder "Herr, du bist mein Leben" – das selbständige Singen in der eigenen Stimmlage förderten.

Singen im Dom – "ein tolles Gefühl"

"Das ist schon etwas ganz Besonderes, im Dom singen zu dürfen. Und dann endlich auch mit den Großen zusammen", findet Marlow. Klar, sei das aufregend. "Aber ich fühle mich fit", sagt der Achtjährige keck und fügt hinzu: "Außerdem macht Singen im Dom Spaß!" Und wenn dann mal etwas nicht ganz so glatt laufe wie erwartet, habe er immer noch seinen großen Bruder Titus im Alt dabei. "Der unterstützt mich dann." Während sein Zwillingsbruder Lennox mit Ehrfurcht vor dem großem Schritt ergänzt: "Bisher haben wir immer nur gesehen, wie die anderen in den Sonntagsgottesdiensten singen. Nun sind wir selber mit dabei." Das sei einfach ein tolles Gefühl, auch wenn er sich endgültig noch nicht auf den Chor festgelegt habe. "Sport macht mir eben auch viel Spaß", gesteht er freimütig seine Ambivalenz. Und beides zusammen sei kaum zu schaffen, auch wenn er sich andererseits total freue, dass sie nun zu dritt im Domchor wären.

Marco singt in Sopran I und hat keine Mühe mit den hohen Tönen. "Die machen doch gerade besonders Laune", meint er lachend und gibt sich souverän. Mit seinem Stimmgruppen-Nachbarn Leonel ist er sich einig, dass diese Dom-Premiere zwar durchaus spannend sei, aber kein Grund, ängstlich zu sein. "Man muss sich schon trauen und Mut haben", betont Leonel. "Das Gute ist, dass es in diesem großen Chor niemand hört, wenn einem wirklich mal ein Fehler unterläuft. Dann sind so viele andere da, die das gleich auffangen und wieder gutmachen."

Herausforderung mit Bravour gemeistert

Knapp anderthalb Stunden später wird das gelungene Debüt der B-Chor-Knaben mit spontanem Beifall belohnt. Der sensationell hohe Schlusston von Henri Carols "Laudate Dominum", einem der Standardstücke des Kölner Domchores, ist soeben verklungen. Und es ist klar: Die 25 Nachwuchssänger des Kölner Domchores haben nicht nur die Herausforderung dieser Motette, sondern das komplette Programm ihres Auftritts mit Bravour gemeistert. Ein großes Lob gibt es dafür nach dem obligatorischen Gruppenfoto am Dreikönigenschrein auch von Domkapellmeister Metternich: "Das habt Ihr wirklich super gemacht", lobte der Musikpädagoge nach der Messe dann auch die Nachwuchsriege. "Es ist immer eine harte Zeit der Vorbereitung. Aber wenn Ihr dann alle in der ersten Reihe steht, seid Ihr mit großer Ernsthaftigkeit bei der Sache." Beim gemeinsamen Musizieren mit den älteren Kollegen zeige sich dann der Respekt vor dieser großen Chorgemeinschaft und ganz automatisch auch die notwendige Disziplin, die es brauche, um sich in ein solches Gefüge einzuordnen.

Beatrice Tomasetti
(DR)

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