Robert Kleine mit Henriette Reker. Dem Stadtdechanten ist der gesellschaftliche und politische Austausch ein Anliegen.
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Stadtdechant Robert Kleine und Stadtsuperintendent Rolf Domning (r.) segnen Karnevalswagen
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Stellten das Programm der Domwallfahrt vor: Erzbischof Joachim Kardinal Meisner, Msgr. Robert Kleine und Dompropst Norbert Feldhoff
Stellten das Programm der Domwallfahrt vor: Erzbischof Joachim Kardinal Meisner, Msgr. Robert Kleine und Dompropst Norbert Feldhoff

03.09.2018

Kardinal Woelki ernennt Kleine für weitere sechs Jahre zum Kölner Stadtdechanten "In erster Linie bin ich Priester und Seelsorger"

Nach sechs Jahren macht er weiter. Robert Kleine ist von Kardinal Woelki erneut zum Stadtdechanten ernannt worden. Damit bleibt er das Gesicht der katholischen Kirche in der Stadt Köln. Auf ihn warten viele Herausforderungen.

Im Jahr 2012 folgte er auf den noch im Amt verstorbenen Stadtdechanten, Prälat Johannes Bastgen. Der 51-Jährige Robert Kleine repräsentiert seit nun sechs Jahren als Stadtdechant die katholische Kirche in der Stadt Köln. Zu seinen Aufgaben gehören nicht nur die Foto starken Aufgaben, wie den Rosenmontagszug zu segnen. Das heißt vor allem auch, für einen Interessensausgleich zwischen den Gemeinden im Stadtdekanat und dem Erzbischof zu sorgen. Zudem ist er der erste Ansprechpartner der Kirche für die Stadt Köln sowie für gesellschaftliche Vertreter.

Der Kölner Erzbischof, Rainer Maria Kardinal Woelki, hat ihn nun für weitere sechs Jahre zum Stadtdechanten des Katholischen Stadtdekanats Köln ernannt. Msgr. Kleine dankte Kardinal Woelki für das ihm entgegen gebrachte Vertrauen. Nach Angaben des Erzbistums freut er sich darüber, die pastorale Entwicklung der Pfarrgemeinden und kirchlichen Organisationen in Köln weiter zu begleiten.

Herausforderungen der nächsten Jahre

In der bevorstehenden Amtszeit sieht Msgr. Kleine das Stadtdekanat Köln herausgefordert. Im innerkirchlichen Bereich möchte er mit dem Stadtdekanat den von Kardinal Woelki initiierten "Pastoralen Zukunftsweg" konkretisieren und umsetzen. Eine Aufgabe, bei der viele gemeinsam an einem Strang ziehen müssen: Laiengremien, Katholikenausschuss, Kirchenvorstände und Pfarrgemeinderäte. Kleine erhofft sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Zudem möchte der Stadtdechant in Köln mit der Vielzahl der kirchlichen Organisationen einen Beitrag leisten, geflüchtete Menschen zu integrieren und ein friedliches Zusammenleben stärken. Aber er sieht sich vor allem in einer Funktion: "Auch als Stadtdechant bin natürlich ich in erster Linie Priester und Seelsorger. Und so werde ich weiterhin versuchen, ein glaubwürdiger und froher Botschafter für den Glauben und die Kirche in Köln zu sein."

Vertreter der katholischen Kirche in Köln

Als Stadtdechant ist Monsignore Robert Kleine nicht nur Vertreter der katholischen Kirche in Köln, seit Juli 2012 ist er zudem als Domdechant für die Gottesdienste und die Seelsorge am Dom verantwortlich. Seine berufliche Heimat hat der aus Neuss stammende Kleine in Köln gefunden, wo er seit 21 Jahren wirkt.

Robert Kleine wurde 1967 in Neuss geboren und empfing 1993 die Priesterweihe. Nach der Kaplanzeit in Bad Honnef war er von 1997 bis 2004 Domvikar und Schulseelsorger an der Domsingschule. 2004 wurde er zum Leiter der Abteilung Erwachsenenseelsorge im Erzbischöflichen Generalvikariat ernannt, gleichzeitig wurde er Diözesanfrauen- und Diözesanmännerseelsorger sowie Präses des Diö-zesanverbandes der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd).

Seit 2006 war Robert Kleine Leiter der Hauptabteilung Seelsorge im Erzbischöflichen Generalvikariat; im gleichen Jahr ernannte Papst Benedikt XVI ihn zum 'Kaplan Seiner Heiligkeit'. 2012 übernahm er zusätzlich den Vorsitz des Bildungswerks der Erzdiözese Köln. Kardinal Meisner ernannte ihn zum Sekretär für die organisatorische Vorbereitung des Eucharistischen Kongresses, der im Juni 2013 in Köln stattfand.

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