Generalvikar Msgr. Dr. Hofmann
Generalvikar Msgr. Dr. Hofmann

27.04.2018

Einführung des neuen Generalvikars Msgr. Dr. Markus Hofmann Neues Alter Ego

Am Freitag wurde der neue Generalvikar des Erzbistums Köln, Monsignore Dr. Markus Hofmann, im Rahmen eines Pontifikalamtes mit den Mitarbeitern des Erzbischöflichen Generalvikariates in St. Mariä Himmelfahrt in Köln in sein Amt eingeführt.

Der Kölner Erzbischof, Rainer Maria Kardinal Woelki, überreichte im Rahmen der Messfeier dem neuen Generalvikar die Ernennungsurkunde. Der derzeitige Generalvikar Dr. Dominik Meiering bleibt aber offiziell noch bis zum 30. April 2018 im Amt. "Das Erzbistum Köln hat sich auf einen wichtigen Zukunftsweg begeben und ich bin sicher, dass Monsignore Hofmann diesen Weg in Zukunft weiter ausbauen und verstetigen wird. Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit mit ihm", sagte Kardinal Woelki im Vorfeld der Feier in Köln. "Ich danke Dominik Meiering für seinen loyalen Dienst und die vielen wichtigen Initiativen, die er in seinem Amt begonnen hat. Für seine neue Aufgabe wünsche ich ihm gutes Gelingen und Gottes Segen."

Meiering zog in seiner Predigt den Vergleich zur Situation vor bald 500 Jahren als der Tagesheilige Petrus Kanisius aus Nimwegen nach Köln kam, um dort zu studieren und in der Obhut eines Priesters zu leben. Seine spätere Tätigkeit durch Predigt, Katechese und Seelenführung sei auch für unsere heutige Zeit vorbildlich. Als Ausdruck für seinen Dank übereichte ihm Kardinal Woelki neben der Entpflichtungsurkunde ein violettes Messgewand.

Rat und Tat

Monsignore Hofmann äußerte sich vor der Feier zu seinem neuen Amt: "Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Ich möchte mich möglichst schnell einarbeiten und die Menschen in unserem Generalvikariat und unserer Erzdiözese kennenlernen, um gemeinsam mit Ihnen mit der Arbeit an der Zukunft des Erzbistums Köln beginnen zu können." In Erinnerung an die Zeit, in der Hofmann mit Woelki noch als Weihbischof Tür an Tür auf demselben Flur gelebt und dieser ihm geduldig mit Rat und Tat zur Seite gestanden hätte, hofft der künftige Generalvikar, dass dies nun auch in der Funktion als Erzbischof seine Fortsetzung finde.

Der Generalvikar ist der persönliche Stellvertreter des Erzbischofs. Er handelt an dessen Stelle ("alter ego") in allen Angelegenheiten, die sich der Bischof nicht persönlich vorbehalten hat, und leitet das Generalvikariat in Köln, die Bistumsverwaltung mit rund 600 Mitarbeitenden.

Markus Hofmann wurde am 11. März 1968 in Porz am Rhein geboren und wuchs in Köln-Weidenpesch auf. Am städtischen Dreikönigsgymnasium erwarb Hofmann 1987 die Allgemeine Hochschulreife und studierte dann als Priesterkandidat des Erzbistums Köln Theologie in Bonn und in Rom. Nach der Pastoralausbildung am Kölner Priesterseminar und in den Gemeinden St. Georg in Köln-Weiß und St. Remigius in Köln-Sürth wurde er am 23. Juni 1995 im Kölner Dom zum Priester geweiht. Es folgten drei Jahre als Kaplan an St. Franziskus-Xaverius in Düsseldorf-Mörsenbroich.

Von 1998 bis 2003 war er zum weiteren Studium an der Universität Augsburg freigestellt, wo er im Fach Dogmatik mit einer Arbeit über "Maria, die neue Eva" promoviert wurde. 2003 ernannte ihn Joachim Kardinal Meisner zum Direktor des Erzbischöflichen Theologenkonviktes Collegium Albertinum in Bonn. 2009 wechselte Hofmann als Regens an das Erzbischöfliche Priesterseminar in Köln. 2010 verlieh ihm Papst Benedikt XVI. den Titel "Kaplan seiner Heiligkeit". Im Jahr 2012 wurde er residierender Domkapitular in Köln.

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