Papst Franziskus trifft Familien
Papst Franziskus trifft Familien

24.05.2016

Weltfamilientag im August 2018 in Dublin Papstbesuch noch unklar

Der neunte Weltfamilientag der katholischen Kirche findet vom 22. bis 26. August 2018 in Dublin statt. Das Treffen versteht sich als Forum für Christen, Familienverbände und Experten.

Im Mittelpunkt der Großveranstaltung soll das päpstliche Schreiben zu Ehe und Familie "Amoris laetitia" stehen. Das offizielle Motto lautet: "Das Evangelium der Familie, Freude für die Welt". Das gab der Präsident des Päpstlichen Rates für die Familie, Erzbischof Vincenzo Paglia, am Dienstag im Vatikan bekannt. Eine Teilnahme von Papst Franziskus ist nach Angaben von Dublins Erzbischof Diarmuid Martin weiter offen.

Der Papst habe ihm gegenüber die Absicht bekundet, nach Dublin zu kommen, sagte Martin am Dienstag bei der Vorstellung des Weltfamilientags im Vatikan. Für eine verbindliche Zusage sei es jedoch noch zu früh. Er verwies darauf, dass die Päpste bereits mehrfach das Großtreffen besucht hätten. Im September 2015 war Franziskus zum Weltfamilientag nach Philadelphia in die USA gereist.

Schub für Kirche in Irland

Der Weltfamilientag könne dazu beitragen, dass Irland in einem "schwierigen Moment des Übergangs sich selbst, Europa und der Welt helfen könne, die missionarische Kraft, Energie und Spannung wiederzufinden", sagte Paglia weiter. Dies gelte auch im Blick auf die derzeitige Krise Europas. Den Missbrauchsskandal, der die katholische Kirche des Landes in den vergangenen Jahren schwer erschütterte, erwähnte der Kurienerzbischof nicht ausdrücklich.

Weiter sei der Weltfamilientag eine "bedeutende Etappe" in der weltkirchlichen Rezeption des im April veröffentlichten Schreibens "Amoris laetitia", sagte Paglia. Darin gehe es nicht einfach um eine Aktualisierung der Familienseelsorge, sondern um eine "neue Art und Weise, Kirche zu leben".

Das katholische Welttreffen von Familien versteht sich als Forum für Christen, Familienverbände und Experten. Die erste derartige Zusammenkunft war 1994 auf Initiative von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) in Rom. Seither gab es alle drei Jahre ein Treffen in wechselnden Städten weltweit. Für die Planung und Ausrichtung ist der Päpstliche Familienrat gemeinsam mit dem gastgebenden Bistum verantwortlich.

(KNA)

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