Papst Franziskus
Papst Franziskus

26.10.2013

Vatikan: Großes Familientreffen zum "Jahr des Glaubens" Papst Franziskus: "Motor der Welt"

Rund 100.000 Katholiken aus aller Welt haben am Familientreffen im Vatikan teilgenommen. Die Veranstaltung bildete einen weiteren Höhepunkt im bis Ende November dauernden "Jahr des Glaubens".

Papst Franziskus mahnte zu mehr Solidarität unter den Generationen an. Jede Familie sei in die Geschichte eines Volkes eingefügt und könne nicht ohne die vorangegangenen Generationen existieren. Am Samstagnachmittag traf Papst Franziskus mit den Teilnehmern des Familientreffens zu einem Wortgottesdienst zusammen. Für Sonntagvormittag ist eine Papstmesse auf dem Petersplatz vorgesehen.

Anerkennung und Schutz

Dem Familientreffen vorausgegangen war von Mittwoch bis Freitag die 21. Vollversammlung des vatikanischen Familienrates. In einer Ansprache vor den Teilnehmern bezeichnete Papst Franziskus intakte Familien als "Motor der Welt und der Geschichte". Sie benötigten daher besondere Anerkennung und Schutz durch die Gesellschaft, sagte er bei der Audienz am Freitag.

Mehr als eine Sammlung von Individuen

Die Familie sei mehr als nur eine Sammlung von Individuen; vielmehr sei sie der Ort, an dem der Mensch seine Persönlichkeit entwickle, die Fähigkeit zu lieben und zu kommunizieren lerne, sowie den Respekt vor der Würde der Mitmenschen und Opferbereitschaft. Zugleich erinnerte Papst Franziskus an die Nöte vieler Familien. "Ich habe das Leid der Familien gespürt, die in Situationen der Armut und des Krieges leben", sagte er in seiner immer wieder von Applaus unterbrochenen Rede. Der tägliche Lebensvollzug sei oft mühsam. Schwerer wiege aber oft der Mangel an Liebe. "Es ist schwer, kein Lächeln zu erhalten, nicht angenommen zu sein, auch unter Eheleuten und in der Familie. Ohne Liebe lastet die Mühe schwerer." Er erinnerte dabei auch an die Einsamkeit vieler alter Menschen.

Ehe als Basis

Zugleich unterstrich der Papst den Wert der Ehe zwischen Mann und Frau als Basis für ein gelingendes Familienleben. Eheleute seien dazu berufen, einem einzigen Partner lebenslange Treue zu versprechen. "In der Ehe schenkt man sich vollständig ohne Kalkül und Vorbehalte, teilt alles, die Geschenke und den Verzicht, vertrauend auf die Vorsehung Gottes", sagte der Papst vor den Delegierten des Familienrates.

(KNA)

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