12.03.2013

Familiengipfel 2013 Familie und Beruf besser vereinbaren

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (beide CDU) wollen mehr Unternehmen für familienfreundlichere Arbeitszeitmodelle gewinnen. Familien wünschten sich mehr Zeit, sagte Merkel am Dienstag in Berlin. Sie sei für viele das «vielleicht kostbarste Gut». Arbeitgeber müssten diesem Wunsch stärker Rechnung tragen.

Merkel betonte, in den vergangenen Jahren habe bereits ein Umdenken begonnen. Die vor zwei Jahren von Schröder und Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt unterzeichnete «Charta für familienbewusste Arbeitszeiten» sei dafür ein «wichtiges Aufbruchssignal» gewesen. Mit der Charta wollen sich Politik und Wirtschaft zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie verpflichten. Am Familiengipfel nahmen neben Regierungsvertretern auch Spitzenvertreter von Verbänden, Gewerkschaften sowie der Wirtschaft teil. In verschiedenen Foren wurde über familienfreundliche Arbeitszeiten in Unternehmen und die Errichtung von mehr Betriebskindergärten diskutiert.

Merkel verteidigte zugleich die Einführung des Betreuungsgeldes für die Familien, die ihre unter dreijährigen Kinder nicht in eine staatlich geförderte Kita geben. Im Zuge des Krippenausbaus und des Rechtsanspruchs auf einen Kitaplatz ab August ermögliche das Betreuungsgeld Eltern eine Wahlfreiheit.

Schröder mahnte flexiblere Arbeitszeiten für Mütter und Väter an und warb für einen Rechtsanspruch auf Rückkehr von einer Teilzeit- in eine Vollzeitstelle. Teilzeitarbeit dürfe nicht länger eine Karrierebremse sein.

Die Ministerin verwies auf Unternehmen, bei denen die Familienzeit als «Karrierebaustein» gelte. Zugleich kritisierte sie eine «Präsenskultur» in deutschen Unternehmen. Nicht derjenige sei automatisch der beste Mitarbeiter, der am längsten im Büro sitze. Es gelte, von einer solchen Kultur Abschied zu nehmen. «Männer und Frauen müssen auch dann faire Chancen bekommen, wenn sie Väter und Mütter werden», so Schröder.

Zugleich bekräftigte die CDU-Politikerin den Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz für unter Dreijährige ab August. Viele Städte hätten den Ausbau der Tagesbetreuung nicht ganz «oben auf die Agenda» gestellt, «vielleicht, weil sie davon ausgingen, dass der Termin für den Rechtsanspruch noch nach hinten verschoben wird». Das sei ein Fehler.

Mit einem Förderprogramm wolle der Bund zu einem fristgerechten Ausbau der Kitas beitragen. (kna)

Der gute Draht nach oben!

Tageskalender

Radioprogramm

  • Tageskalender
  • 21.05.
06:00 - 11:00 Uhr

Pfingstmontag

  • Lumpenmühle und Mühlenberg - Internationaler Mühlentag Freilichtmuseum Lindlar am Mühlentag
  • Pfingstmontag - Gedenktag Maria, Mutter der Kirche?
  • Pfingsten - Tauben, Kirmes, Heiliger Geist
07:20 - 07:20 Uhr

WunderBar

10:00 - 12:00 Uhr

DOMRADIO Gottesdienst

10:00 - 12:00 Uhr

DOMRADIO Gottesdienst

12:40 - 12:40 Uhr

WunderBar

Heutiges Evangelium:
In dieser Woche zu Gast:
In dieser Woche zu Gast:

Wochenkommentar

Der DOMRADIO.DE Chefredakteur blickt auf die Woche.

Programmtipps

  • Dr. Simone Birkel
    21.05.2018 07:45
    Evangelium

    Dr. Simone Birkel

  • Lukasevangelium
    21.05.2018 07:50
    Evangelium

    Lk 10,21-24

  • Albrecht Dürer Denkmal
    21.05.2018 09:20
    Anno Domini

    Albrecht Dürer

Kostenlose Radio-App für iPhone und Android

Nehmen Sie Ihr DOMRADIO.DE mit wohin Sie wollen und wann immer Sie Lust haben. Funktionen: Nachrichten, Podcasts, Mediathek, Wecker, Sleep-Timer, Bluetooth, Chromecast, AirPlay, CarPlay, Android Wear…

Empfangsanleitung zum Ausdrucken

Wort des Bischofs

Der geistliche Impuls von Kardinal Woelki. Jeden Sonntag ab 8 Uhr!

Gemeinsam für das Mehr im Menschen

Berufungspastoral im Erzbistum Köln: Dein Platz in Kirche und Welt.

Das ganze Leben

Hilfsangebote der Kirche im Erzbistum Köln.

Der tägliche Impuls von Weihbischof Puff

Weihbischof Schwaderlapp beantwortet Glaubensfragen