21.12.2019

Bistum Trier organisiert Arbeit in den Gemeinden Reform gestoppt

Die Strukturreform des Bistums Trier wurde vom Vatikan ausgesetzt. Als Reaktion hat die Leitung der Diözese Maßnahmen in die Wege geleitet, um die Arbeitsfähigkeit der von den geplanten Zusammenlegungen betroffenen Gemeinden zu sichern.

Generalvikar Ulrich von Plettenberg habe deshalb Ende November den amtierenden Gremienmitgliedern der Pfarreien einen Brief geschrieben, in dem er sie bittet, bis zur Klärung der Situation ein Übergangsmandat anzunehmen, teilte das Bistum am Freitag mit. Die Übergangsmandate gelten den Angaben zufolge bis zur Errichtung neuer Pfarreien und Kirchengemeinden, maximal jedoch bis Ende 2021. Noch liefen die Rückmeldungen, weswegen man nicht abschätzen könne, wie viele Frauen und Männer das Übergangsmandat annähmen, hieß es.

Der Generalvikar betonte, dass die Seelsorge vor Ort für die Gläubigen wie gewohnt weiterlaufe: "Es werden Gottesdienste gefeiert, die Sakramente werden gespendet." Die Seelsorgerinnen und Seelsorger seien für die Menschen da, die Mitarbeitenden der Kirchengemeinden würden ihren Dienst tun. Darüber hinaus wolle man die gewonnene Zeit dazu nutzen, weiter für die Umsetzung der Synode und die Bistumsreform zu werben.

Umstrittener Reformprozess

Das Bistum Trier wollte eigentlich ab dem kommenden Jahr seinen Reformprozess starten. Rund 900 Pfarreien sollten zu 35 Großpfarreien zusammengelegt werden. Nach Beschwerden von Gläubigen stoppte der Vatikan die Umsetzung der Bistumsreform jedoch zunächst, damit der Päpstliche Rat das Vorhaben überprüfen kann. Der Trierer Bischof Stephan Ackermann will nun gegenüber der Kleruskongregation und dem Päpstlichen Rat Stellung zu der geplanten Reform nehmen. Die entsprechenden Stellungnahmen sollen zum Jahreswechsel nach Rom gesandt werden.

Bischof Ackermann hatte das "Gesetz zur Umsetzung der Diözesansynode 2013-2016" zur Schrumpfung der rund 900 Pfarreien Anfang Oktober erlassen. Die Reform ist umstritten. So hatte sich unter anderem die Initiative "Kirchengemeinde vor Ort" gegründet und zu Protesten dagegen aufgerufen.

(epd)

Im Video: Täglicher Gottesdienst

Sehen Sie hier den täglichen Gottesdienst aus dem Kölner Dom. An Werktagen ab 9 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 12 Uhr in der Mediathek.

Messenger-Gemeinde

Tageskalender

Radioprogramm

 21.09.2020
06:30 - 10:00 Uhr

DOMRADIO - Der Morgen

  • Gebet der Religionen in Krisenzeiten der Welt - was ist für heute geplant?
  • Ernster Hintergrund: Caritas verstärkt auf TikTok und Instagram unterwegs
10:00 - 15:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

10:00 - 15:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

15:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Der Nachmittag

15:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Der Nachmittag

19:00 - 22:00 Uhr

DOMRADIO Der Abend

22:00 - 22:30 Uhr

DOMRADIO Nachtgebet

Heutiges Evangelium:
In dieser Woche zu Gast:
In dieser Woche zu Gast:

Das Heilige Jahr in Santiago de Compostela

Pilgerreise auf dem Jakobsweg mit „ne Bergische Jung“ Willibert Pauels! Jetzt anmelden für Juli 2021!

Sommeraktion: Meine Heimatkirche

Die Sommeraktion von DOMRADIO.DE: Wir suchen Ihre Heimatkirche. Laden Sie ein Bild hoch und erzählen Sie uns Ihre Geschichte!

Himmelklar Podcast

durchatmen – Der Seelsorge Podcast

Weihbischof Puff: täglicher Impuls und Fürbitten

Wort des Bischofs

Der geistliche Impuls von Kardinal Woelki. Jeden Sonntag neu.

Wochenkommentar

Der DOMRADIO.DE Chefredakteur blickt auf die Woche.

Kostenlose Radio-App für iPhone und Android

Nehmen Sie Ihr DOMRADIO.DE mit wohin Sie wollen und wann immer Sie Lust haben. Funktionen: Nachrichten, Podcasts, Mediathek, Wecker, Sleep-Timer, Bluetooth, Chromecast, AirPlay, CarPlay, Android Wear…