Ernannter Bischof von Fulda: Michael Gerber
Ernannter Bischof von Fulda: Michael Gerber

11.03.2019

Mehr als 1.000 Gäste zur Amtseinführung Gerbers erwartet Neuer Bischof von Fulda

Zur feierlichen Amtseinführung des neuen Fuldaer Bischofs Michael Gerber am 31. März werden mehr als 1.000 Gäste erwartet. Die Feier wird in besonderer Weise auf den Patron des Bistums, den heiligen Bonifatius, bezogen sein.

Wie das Bistum am Montag weiter mitteilte, überträgt das HR-Fernsehen den Festgottesdienst im Fuldaer Dom live. Die um 15.00 Uhr beginnende Amtseinführung werde zudem auf Bildschirme auf den Domvorplatz sowie in die Stadtpfarrkirche übertragen. Zu den Feierlichkeiten werden der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovic, zahlreiche katholische Bischöfe sowie Vertreter der evangelischen Kirche und Gäste aus Gesellschaft und Politik erwartet.

Darunter seien der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und der Landesbischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Martin Hein. Die Amtseinführung selbst werde der zuständige Metropolit der mitteldeutschen Kirchenprovinz, der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker, vornehmen.

Bonifatiushandschrift ausgestellt

Die Feier wird den Angaben zufolge in besonderer Weise auf den heiligen Bonifatius (672/675-754) bezogen sein, den "Apostel der Deutschen" und Patron des Bistums. In der Liturgie werde der aus dem 12. Jahrhundert stammende altehrwürdige Stab der Fuldaer Äbte und Bischöfe - gemeinhin als "Bonifatiusstab" bezeichnet - Verwendung finden. Außerdem werde eine der drei erhaltenen Bonifatiushandschriften, die in Fulda aufbewahrt werden, der sogenannte Ragyndrudis-Codex aus dem 8. Jahrhundert, ausgestellt. Der Überlieferung nach hat der heilige Bonifatius dieses Buch bei seinem Martyrium schützend über sich gehalten. Sein Grab befindet sich im Fuldaer Dom.

Papst Franziskus hatte den Freiburger Weihbischof Gerber am 13. Dezember 2018 zum neuen Bischof der Diözese Fulda ernannt. Er ist damit Nachfolger von Heinz Josef Algermissen (76), der am 5. Juni 2018 in den Ruhestand getreten war. Mit der Amtsübernahme durch Bischof Gerber erlischt zudem das Amt des Diözesanadministrators, das Weihbischof Karlheinz Diez seit Juni innehatte. Nach weniger als zehn Monaten Sedisvakanz wird die Diözese dann wieder einen residierenden Diözesanbischof haben.

(KNA)

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