Einsamer Teddybär
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26.01.2017

Erzbistum Berlin berichtet zu sexuellem Missbrauch Neue Vorwürfe

Das Erzbistum Berlin berichtet von neuen Vorwürfen sexuellen Missbrauchs durch Kirchenmitarbeiter. Im vergangenem Jahr seien vier neue Vorwürfe erhoben worden, teilte das Erzbistum in einer Stellungnahme mit.

Insgesamt lagen dem Erzbistum 2016 damit 53 Meldungen über Vorwürfe sexuellen Missbrauchs oder sexueller Übergriffe an Minderjährigen und erwachsenen Schutzbefohlenen durch Kleriker, Ordensangehörige und anderen Mitarbeitern im kirchlichen Dienst vor. Verdachtsfälle, die bei Orden im Bereich des Erzbistums eingingen, wurden dabei nicht erfasst.

Zwischenbericht vorgestellt

Das Erzbistum legte zugleich einen neuen Zwischenbericht vor. Verdachtsfälle sexuellen Missbrauchs im Erzbistum Berlin werden den Angaben zufolge seit 2002 systematisch erfasst. Die Vorwürfe reichten bis in das Jahr 1947 zurück, einige der Beschuldigten seien bereits gestorben. Derzeit sei in einem Fall noch ein staatliches beziehungsweise kirchliches Verfahren anhängig. Ein anderes laufendes Verfahren aus dem Jahr 2015 sei 2016 abgeschlossen worden, hieß es.

Zudem wurde im vergangenen Jahr ein weiteres Verfahren neu aufgenommen und ebenfalls bereits abgeschlossen. 2016 habe das Erzbistum Berlin 5.000 Euro an Opfer gezahlt, hieß es weiter. Insgesamt belaufe sich die Summe der geleisteten Zahlungen damit auf rund 85.000 Euro.

(epd)

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