Regensburger Domspatzen
Regensburger Domspatzen
Kardinal Gerhard Ludwig Müller
Kardinal Gerhard Ludwig Müller

14.10.2016

Kardinal Müller will nichts mehr zum Thema Domspatzen sagen Angelegenheit erledigt

Nach Angaben des Bayerischen Rundfunks will sich der ehemalige Regensburger Bischof Kardinal Gerhard Ludwig Müller nicht zu den neuen Entwicklungen bei der Aufklärung von Missbrauch bei den Regensburger Domspatzen äußern.

Müller ist derzeit Präfekt der Glaubenskongregation im Vatikan. Die Angelegenheit betreffe Müller heute nicht mehr, ließ die Kongregation den BR nach dessen Angaben am Donnerstag wissen. Als Bischof von Regensburg habe er 2010 mit einem Hirtenbrief die Aufklärung in die Wege geleitet und bei seiner Berufung nach Rom 2012 sämtliche Unterlagen seinem Nachfolger hinterlassen, berichtete der BR weiter unter Berufung auf die Antwort der Glaubenskongregation. 

Müllers Nachfolger in Regensburg, Bischof Rudolf Voderholzer, war am Mittwoch erstmals gemeinsam mit Betroffenen in der Öffentlichkeit aufgetreten und hatte einen Zwischenbericht vorgestellt sowie weitere Maßnahmen für eine "effektive und nachhaltige Aufklärung" der Fälle.

Anerkennung für Rolle Voderholzers

Im Zuge der Aufarbeitung der Misshandlungs- und Missbrauchsfälle bei dem weltberühmten Knabenchor haben sich bisher 422 mögliche Opfer gemeldet. Alexander Probst und Peter Schmitt als Vertreter der Opfer äußerten sich anerkennend zur Rolle Voderholzers bei der Aufarbeitung und kündigten an, sie würden gerne auch mit Kardinal Müller sprechen.

Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, würdigte ebenfalls den Zwischenbericht und den Stand der Aufarbeitung. Zugleich äußerte er den Wunsch, dass das heutige Vorgehen der Regensburger Bistumsleitung "auch im Vatikan die Aufmerksamkeit erhält, die es verdient, insbesondere beim Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller".

(KNA)

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