Sankt Marien-Dom in Hamburg
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Erzbischof Stefan Heße
Erzbischof Stefan Heße
Norbert Werbs
Norbert Werbs
Weihbischof em. Hans-Jochen Jaschke
Weihbischof em. Hans-Jochen Jaschke

09.06.2016

Künftig nur noch ein Weihbischof im Erzbistum Hamburg Neuer Weihbischof gesucht

Im Erzbistum Hamburg wird es künftig nur noch einen Weihbischof geben. In Absprache mit Erzbischof Stefan Heße entschied Papst Franziskus, die Zahl der Weihbischöfe zu reduzieren.

Für die Erzdiözese Hamburg wird es zukünftig nicht mehr zwei, sondern nur noch einen Weihbischof geben, wie Sprecher Manfred Nielen am Donnerstag der Katholischen Nachrichten-Agentur sagte. Er gehe davon aus, dass künftig der eine Weihbischof in Hamburg residiere. Damit wäre Schwerin nach mehr als 40-jähriger Tradition nicht mehr Dienstsitz eines Bischofs.

Personelle Umstrukturierungen

Weihbischöfe unterstützen Diözesanbischöfe in der Leitung des Bistums. In Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt Schwerin amtierte bis zu seinem 75. Geburtstag am 20. Mai 2015 Weihbischof Norbert Werbs, dessen altersbedingten Rücktritt der Papst zu diesem Termin annahm und für den bislang kein Nachfolger ernannt worden ist.

Weihbischof Hans-Jochen Jaschke in Hamburg wird am 29. September 75 Jahre alt und laut Nielen gemäß dem Kirchenrecht sein Rücktrittsgesuch einreichen. Wenn der Papst dieses annehme, werde es erstmals seit Errichtung des Erzbistums Hamburg im Jahr 1995 dort keinen Weihbischof geben.

Neuer Weihbischof gesucht

Um einen geeigneten Kandidaten für einen künftigen Weihbischof zu finden, hat Heße rund 100 Personen im Erzbistum um Vorschläge gebeten, wie Nielen berichtete. Unter Berücksichtigung der Eingaben werde der Erzbischof eine Liste mit drei Personen erstellen, die dem Papst vorgelegt werde. Hamburg ist von der Fläche her die größte deutsche Diözese.

Schwerin war seit 1973 Sitz eines Bischofs. Zu DDR-Zeiten setzte der Heilige Stuhl dort für die Region, die damals noch zum Bistum Osnabrück gehörte, einen Apostolischen Administrator ein. Von 1973 bis 1987 hatte Bischof Heinrich Theissing dieses Amt inne, sein Nachfolger war bis 1992 Theodor Hubrich. Nach der Wende wurde 1995 der Landesteil Mecklenburg mit Schwerin dem Erzbistum Hamburg und Vorpommern dem Erzbistum Berlin zugeordnet.

(KNA)

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