Fuldaer Dom
Fuldaer Dom
Bischof Algermissen
Bischof Algermissen

19.04.2016

Bistum Fulda erarbeitet "Strategische Ziele" für die Pastoral Geistliche Angebote wie Leuchttürme

Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und innerkirchlicher Veränderungen erarbeitet das Bistum Fulda "Strategische Ziele zur Ausrichtung der Pastoral" in seinem Bereich. Einen Entwurf stellte das Bistum jetzt vor.

Die Ziele sollen die von Diözesanbischof Heinz Josef Algermissen zum ersten Advent 2014 in Kraft gesetzten "Grundsätze für die Ausrichtung der Pastoral im Bistum Fulda" konkretisieren. In diesen "Grundsätzen" spricht Algermissen von dem "Auftrag", Gott durch die kirchlichen Grundvollzüge der Verkündigung der Frohen Botschaft, der tätigen Nächstenliebe und der gottesdienstlichen Feier für die Menschen erfahrbar zu machen. Dies geschehe im lebendigen Miteinander von Gemeinschaft und Dienst. Dazu sei die Bereitschaft zur gegenseitigen Unterstützung und Korrektur notwendig.

Der Entwurf, der nun als Broschüre vorliegt und auch auf der Homepage des Bistums Fulda einzusehen ist, soll bis Mitte Juli bistumsweit beraten werden. Es sind Konsultationsveranstaltungen und Workshops sowie ein schriftliches Rückmeldeverfahren vorgesehen. In der zweiten Jahreshälfte will Algermissen dann die "Strategischen Ziele" unter Würdigung der Rückmeldungen in eine abschließende Fassung bringen und als verbindliche Grundlage für die Ausrichtung seiner Diözese im Rahmen eines "Bistumsprozesses Fulda 2030" in Kraft setzen.

Intensiv beraten statt schnell durchwinken

Der Bischof machte aber auch deutlich, dass ihm eine intensive Beratung und breite Akzeptanz wichtiger seien als Beschleunigung und Eile. Im Einzelnen geht es bei den strategischen Überlegungen unter anderem um eine territoriale Neuordnung der Seelsorge, aber auch um Kindertageseinrichtungen, um die verbandliche Caritas, um Finanzen und Immobilien.

"Wir leiden unter dem Priestermangel sehr, sehr, sehr", sagte Algermissen. Er wies zudem darauf hin, dass das Bistum in 10 bis 15 Jahren mit bis zu 20 Prozent weniger Geld werde auskommen müssen. Es werde deshalb Prioritäten geben müssen. Die Zukunft der Kirche könne keine bloße Verlängerung der Vergangenheit sein. Der Bischof plädierte für eine neue Sichtweise und Organisation seelsorgerischer Arbeit. Anstelle von flächendeckender Omnipräsenz brauche es geistliche Angebote, die wie Leuchttürme aus der Fläche ragten.

Das Bistum Fulda zählt gegenwärtig 397.000 Katholiken in rund 300 selbstständigen Pfarreien. Sie sind zusammengeschlossen in 43 Pastoralverbünden.

(KNA)

Nachrichten-Video

Zum Video:
Samstag, 19.08.2017

Video, Samstag, 19.08.2017:Wochenrückblick Christliche Nachrichten

Jetzt im Radioprogramm

7:00 - 14:00 Uhr 
Der Sonntag

Alles andere als Alltag

Wort des Bischofs - Das Buch

52 Impulse aus dem Jahr 2016 jetzt auch als Buch!

Tageskalender

Radioprogramm

  • Tageskalender
  • 20.08.
06:00 - 06:30 Uhr

Laudes

06:30 - 07:00 Uhr

Cantica

07:00 - 14:00 Uhr

Der Sonntag

  • Bürgerkrieg und Cholera im Jemen
  • Studie: "Kuschelhormon" kann Fremdenfeindlichkeit sinken lassen
  • Wasserkioske in Afrika
07:20 - 07:20 Uhr

WunderBar

08:00 - 08:05 Uhr

Wort des Bischofs

08:10 - 08:55 Uhr

Die SonntagsFrage

09:50 - 09:55 Uhr

Kirche2Go

10:00 - 12:00 Uhr

Gottesdienst

07:00 - 14:00 Uhr

Der Sonntag

  • Bürgerkrieg und Cholera im Jemen
  • Studie: "Kuschelhormon" kann Fremdenfeindlichkeit sinken lassen
  • Wasserkioske in Afrika
10:00 - 12:00 Uhr

Gottesdienst

12:40 - 12:45 Uhr

WunderBar

14:00 - 16:00 Uhr

Menschen

16:00 - 17:00 Uhr

Kompakt

17:00 - 18:00 Uhr

Autorengespräch

17:00 - 18:00 Uhr

Autorengespräch

18:00 - 19:00 Uhr

Kirche und Klassik

20:00 - 22:00 Uhr

Musica

23:00 - 23:30 Uhr

Cantica

00:00 - 02:00 Uhr

Musica

02:00 - 03:00 Uhr

Kopfhörer

Heutiges Evangelium:
In dieser Woche zu Gast:
In dieser Woche zu Gast:

Komplet – Das Nachtgebet mit Weihbischof Ansgar