20.02.2013

gloria.tv verunglimpft Kardinal Meisner Hetze gegen deutsche Bischöfe

Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich mit Nachdruck von dem Internetportal gloria.tv distanziert. Im Zusammenhang mit der Debatte um die "Pille danach" wurden dort mehrere Bischöfe mit Hakenkreuzen gezeigt.

Anlass ist eine Sendung auf einer englischsprachigen Seite des Portals. In dem Beitrag geht es um die Entscheidung des Kölner Kardinals eine bestimmte Form der "Pille danach" in katholischen Krankenhäusern zu erlauben. Weitere deutsche Bischöfe hatten die Entscheidung übernommen und werden nun ebenfalls auf dem Portal verunglimpft. Darunter Kardinal Lehmann, Bischof Mussinghoff und Bischof Overbeck.

Dazu erklärte der Sprecher der Konferenz, Matthias Kopp, am Mittwoch in Trier, dem Portal sei offenbar "die Seriosität abhanden gekommen". Die Bischofskonferenz werde dafür sorgen, dass Inhalte von der kirchlichen Internetseite kirche.tv nicht mehr von gloria.tv verwendet würden.

Bislang war die von kirche.tv produzierte Rubrik "Tagessegen", in der ein katholischer Geistlicher täglich neue Segensworte spricht, auch bei gloria.tv zu sehen. Der "Tagessegen" wird von der in Frankfurt ansässigen Katholischen Fernseharbeit produziert und kostenlos zur freien Verwendung im Internet angeboten.

In Moldawien registiert

Das Portal gloria.tv hat seinen legalen Sitz in Moldawien und arbeitet in mehreren Sprachen. Kirchenpolitisch steht es traditionalistischen Randgruppen der katholischen Kirche nahe. Sein Motto lautet "the more catholic the better" (Je katholischer um so besser).

Mitte Januar hatte die Fernsehredaktion der Diözese Würzburg ihren Kanal auf der Internetseite gloria.tv gelöscht. Der Bereichsleiter Medien im Ordinariat, Dominik Faust, sagte, die Seite sei kein Umfeld mehr, "in der wir unsere Beiträge sehen wollen". Im Jahr 2009 hatte die Fernsehredaktion des Bistums Würzburg auf gloria.tv einen eigenen Kanal eröffnet, der automatisch mit den in Würzburg produzierten Beiträgen befüllt wurde.

(KNA)

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