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28.01.2020

Italiens Katholiken bekommen geändertes Vaterunser Umstellung beim Gebet

Italiens Katholiken müssen sich an ein anderes Vaterunser gewöhnen: Die Bitte "führe uns nicht in Versuchung" lautet in der offiziellen Fassung künftig "überlass uns nicht der Versuchung".

Der Theologe und Erzbischof Bruno Forte begründete die Änderung gegenüber der Internetseite "Vatican News" damit, die neue Übersetzung sei näher am Sinn des griechischen Originals. Ein entsprechend geändertes italienisches Messbuch soll laut Forte nach Ostern erscheinen. Mit Beginn des neuen Kirchenjahrs am ersten Advent (29. November) tritt die Neuerung in Kraft.

Gott stellt keine Falle

Forte sagte, den Gläubigen sollte die Umstellung keine großen Probleme bereiten. Die veränderte Übersetzung solle helfen, das Vaterunser "bewusster zu beten und näher an dem, was die Intention Jesu war", so der Erzbischof von Chieti-Vasto, der mehrere Jahre Mitglied der Internationalen Theologenkommission im Vatikan war.

Die Probleme aus der alten Übersetzung "in Versuchung führen" erklärte Forte mit einer Bedeutungsverschiebung. Dass Gott "uns irgendwie eine Falle stellt", sei "eine absolut nicht hinnehmbare Vorstellung", so der Dogmatiker.

(KNA)

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