23.12.2012

Papst-Appell für Mitmenschlichkeit Zu Weihnachten Kranke, Arme und Gefangene besuchen

Christen sollen sich nach Wunsch von Papst Benedikt XVI. in den Weihnachtstagen um Menschen in Not kümmern und Kranke, Gefangene, Alte und Kinder besuchen. Als Christen sollten wir unseren Mitmenschen die Liebe und Gegenwart Christi weiterschenken, vor allem den Notleidenden und Bedürftigen, sagte er zwei Tage vor Weihnachten am Sonntagmittag auf dem Petersplatz.

Benedikt XVI. selbst hatte am Vortag seinen in Haft sitzenden früheren Kammerdiener Paolo Gabriele besucht und ihn zum Festtag begnadigt.

Der Papst rief die Gläubigen auf, Christus entgegenzugehen und ihn zu suchen. «Wenn wir Gott nicht suchen, werden wir ihn nie kennenlernen; wenn wir ihn nicht erwarten, werden wir ihn nie treffen; wenn wir ihn nicht suchen, werden wir ihn nicht finden», sagte er vor mehreren tausend Besuchern. Dabei solle man bedenken, dass Gott selbst «als erster kommt, um uns zu besuchen». Zu Weihnachten komme Gott in die Welt; er werde «einer von uns, um uns Menschen Frieden und Heil zu bringen», so der Papst bei sonnigem, kaltem Winterwetter auf dem Petersplatz.

(KNA)