27.07.2012 - 13:57

Vom Reich der Inka zum Sorgenkind Lateinamerikas Perú

Perú, das sind die bunten Kleider in den typischen Farben der Inka, das ist Machu Picchu, die märchenhafte Ruinenstadt mitten in den Anden, und folkloristische Klänge in der Freiheit Südamerikas. Aber dieses Perú ist das Perú der Touristen. Die Bevölkerung hingegen kämpft seit Jahren gegen Unterdrückung und Korruption: Internationale Konzerne bauen mit rücksichtslosen Methoden wertvolle Bodenschätze ab und machen immense Gewinne. Die Menschen vor Ort erhalten von diesem Reichtum nichts, im Gegenteil: Sie werden vertrieben oder müssen zumindest ohnmächtig hinnehmen, wie ihre Umwelt zerstört und sie selbst vergiftet werden.

Perú verliert sich in Korruption und Macht und weiß seine eigenen Reichtümer nicht zu nutzen. domradio-Weltweit über das Reich der Inka, das immer mehr zum Sorgenkind Südamerikas wird.