Kirchenpolitisches Manifest der AfD
Kirchenpolitisches Manifest der AfD

22.09.2017 - 16:00

Spezial zur Bundestagswahl AfD und Christsein – (Un)vereinbar?

Wer ist die AfD? Und was will sie? Und wie steht es um die Beziehung zwischen den beiden Amtskirchen und der Alternative für Deutschland? Ist die AfD eine wählbare Alternative für Christen? Das und mehr hat Moritz Dege recherchiert.

Marie Le Pen in Frankreich und Frauke Petry – auch in Europa sind die Populisten auf den Vormarsch: Ihre Wählerschaft durchzieht alle Gesellschaftsschichten. Auch Christen wählen AfD und Co. Oft geben sich eben diese rechten Parteien als Vertreter konservativ-christlicher Belange. So auch die 2013 entstandene Alternative für Deutschland (AfD).

In ihrem Programm bezieht sich die AfD ausdrücklich auf eine "christlich abendländische" Kultur: "Wir wollen die Würde des Menschen, die Familie mit Kindern, unsere abendländische christliche Kultur, unsere Sprache und Tradition in einem friedlichen, demokratischen und souveränen Nationalstaat des deutschen Volkes dauerhaft erhalten" So heißt es schon in der Präambel. Kein Zweifel: die Nähe zum Christentum und seinen Werten scheint der AfD wichtig zu sein.

Aber wer ist die AfD? Und was will sie? Wie steht es um die Beziehung zwischen den beiden Amtskirchen und der sogenannten "Alternative für Deutschland"? Ist die AfD eine wählbare Alternative für Christen?

Diesen und weiteren Fragen ist domradio.de-Redakteur Moritz Dege nachgegangen. In seiner Sendung „AfD und Christsein – (Un)vereinbar?“ kommen unter anderem Thomas Sternberg, Marianne Heimbach-Steins, Christina Aus der Au, Christiane Florin, Andreas Püttmann, Werner Patzelt, Beatrix von Storch zu Wort.

Zu Gast im Studio ist Joachim Frank, Chefkorrespondent der DuMont Mediengruppe und Vorsitzender der Gesellschaft katholischer Publizisten. 

Moderation: Moritz Dege