14.02.2009 - 14:28

Let it glow Kirk Franklin

Diese Woche waren wieder die alljährlichen Grammy-Verleihungen in Los Angeles. In den Nachrichten sind danach vor allem Coldplay als Gewinner genannt worden und die absoluten Abräumer, Ex-Led Zeppelin-Sänger Robert Plant und die Country-Musikerin Alison Krauss. Darüber hinaus gab es aber natürlich noch ein Menge mehr Gewinner, denn der Grammy wird in insgesamt 110 Kategorien verliehen, da ist beinahe jedes Musikgenre vertreten; einzelne Songs werden bewertet, ganze Alben, Einzelkünstler, Gruppen, Songwriting, Produktion und sogar Instrumentalsolos.

Ein Mann war diesmal nominiert, den Ihr auch auf unseren Sternzeit-Hits hören könnt: Till Brönner, der Jazztrompeter mit dem rauschenden Ton. Und selbstverständlich findet bei den Grammies auch die christliche Musikszene ihren Platz. Heute stellen wir Euch zwei Gewinner vor, die zur Zeit Teil eines All-Star-Musikprojekts sind, von dem wir vergangene Woche schon gesprochen haben: CompassionArt nennt es sich, zu deutsch "Mitgefühlskunst" bzw. "Mitgefühl UND Kunst". Dahinter stecken 12 der erfolgreichsten christlichen Songwriter: Michael W. Smith, Matt Redman, Tim Hughes, Martin Smith von delirious? und viele andere mehr. Dazu kommen noch ein paar Gastkünstler, und unter ihnen ist auch Kirk Franklin, der dieses Jahr zwei Grammies abgeräumt hat, für den besten Gospel Song und das beste zeitgenössische R&B-Gospel-Album. Letztes Jahr war er beim deutschen Gospel-Kirchentag in Hannover, und nun singt er bei CompassionArt den Song "Let it glow" gemeinsam mit Tobymac. Im Text heißt es sinngemäß "Was nützt es, sonntags in der Kirchenbank zu sitzen, aber die Welt da draußen zu ignorieren? Auch wenn jeder Einzelne nur ein "kleines Licht" ist, lasst es scheinen und macht gemeinsam einen Unterschied". Dieser Text bezieht sich auf die Grundmotivation des Projektes CompassionArt, nämlich Armut langfristig und wirkungsvoll zu bekämpfen. Dazu haben sich die Musiker mit vier konkreten Projekten zusammengetan und werden keinen einzigen Cent der CD-Verkäufe des Albums für sich behalten. "Creating freedom from poverty", heißt die CD, und daraus nun "Let it glow" von Kirck Franklin und Tobymac.Autor: Daniel Hauser