15.03.2010 - 18:03

Zwischen Tradition und Aufbruch Vietnam

Vietnam - dazu fallen den meisten Europäern als erstes der Vietnam-Krieg und die schrecklichen Bilder von Massakern wie My Lai und den Kämpfen zwischen US-Streitkräften und den sozialistischen Guerillakämpfern "Vietcong" ein. Unschöne Assoziationen und ein schweres Erbe, mit dem das sozialistisch geprägte Land natürlich umgehen muss, aber das so viel zu bieten hat und das den Krieg endlich hinter sich lassen möchte. Das südostasiatische Land ist mittlerweile zu einem touristischen Geheimtipp geworden, vor allem für Individualreisende.

Hier gibt es noch unberührte Natur, tiefgrünen Hochebenen mit Reisterassen und Wasserbüffeln, einsame paradiesische Strände, quirlige Metropolen wie Hanoi im Norden und Ho-Chi-Minh-Stadt (früher: Saigon) im Süden, altehrwürdige französische Kolonialbauten, für den europäischen Gaumen sehr schmackhaftes Essen und beeindruckende buddhistische Tempel, und nicht zuletzt auch Jahrtausend alte Ausgrabungen. Unsere Reporterin Sabine Gründler hat das Land von Norden nach Süden bereist und berichtet in ihren Reportagen auch über ihre Begegnungen mit den Menschen dort. In der Sendung geht es um das Erbe des Krieges, aber auch um die gesellschaftlichen Entwicklungen, die beiden Metropolen, um das Verhältnis von Staat und Religion und die Schönheit der Natur Vietnams.