17.12.2009 - 20:49

Nachrichtenarchiv 17.12.2009 20:49 Ausflugs- und Reisetipps

<a target="_blank" href="http://www.badgodesbergstadtmarketing.de"> Diplomatie von damals: Botschaftstouren in Bad Godesberg</a><br><br> Ab diesem Samstag kann man in Bad Godesberg an sogenannten Botschaftstouren teilnehmen. Rund 50 Jahre residierten in dem Bonner Stadtteil Diplomaten aus aller Welt. Inzwischen leben und arbeiten in den Gründerzeitvillen und Rheinresidenzen Geschäftsleute, Unternehmer und Pensionäre. Ab April wird außerdem an jedem letzten Freitag im Monat ein sogenanntes "Botschafts-Bonbon" angeboten. Beispielsweise eine Innenbesichtigung der ehemaligen Botschaft der Sowjetunion/Russland, heute das größte russische Generalkonsulat der Welt. Die klassische Botschaftstour wird nach dem 13. März immer einmal im Monat bis einschließlich November angeboten.

Mode und Menüs aus der VergangenheitDie Römerzeit und das Mittelalter stehen im Museum der Badekultur in Zülpich im Mittelpunkt. Im Museum, dessen Herzstück die besterhaltene römische Thermenanlage nördlich der Alpen ist, kann man sich aktiv mit diesen Epochen auseinandersetzen. An diesem Samstag stehen "Mandelmus und krumme Krapfen" auf dem Programm. So heißt nämlich der Kochworkshop. Standesunterschiede haben sich im Mittelalter auch im Kochtopf bemerkbar gemacht: Fleisch und teure Gewürze für die Herren, Brei und Mus für die einfache Bevölkerung. Nach einer Einführung in die Grundlagen der mittelalterlichen Küche bereiten Teilnehmer verschiedene Gerichte nach originalen Rezepten zu. Die Teilnahme am dreistündigen Kochkurs kostet 15 Euro. Optische Phänomene in der KunstWer es noch nicht geschafft hat, sollte unbedingt noch hin: In´s Osthaus Museum Hagen! Noch bis diesen Sonntag haben da nämlich noch die Ausstellungen M.C. Escher "Illusion und Wirklichkeit" und Adolf Luther "Licht sehen" geöffnet. Die beiden Künstler gehören zu den großen Vorreitern der Erforschung optischer Phänomene in der Kunst. Während Adolf Luther als ein Hauptvertreter der Lichtkinetischen Kunst gilt, setzte sich M.C. Escher künstlerisch mit perspektivischen Unmöglichkeiten und optischen Gesetzmäßigkeiten auseinander. Seine bekanntesten Werke brachten ihm bereits zu Lebzeiten beinahe den Status eines Popstars ein.