Heilige Franziska von Rom
Heilige Franziska von Rom
Schwester Katharina
Schwester Katharina

07.11.2019 - 16:53

Morgenimpuls mit Schwester Katharina Patronin der Autofahrerinnen

Schwester Katharina erinnert an Franziska von Rom, die sich mit ihrer Schwägerin um Kranke und Alte neben ihren Familienaufgaben gekümmert hat. Weil Franziska oft stürzte, bat sie Gott um einen zweiten Schutzengel, den sie bekam. Ein Grund, warum sie zur Patronin wurde.

Auf unseren Wegen durch das antike Rom und die nachfolgende kaiserliche und dann christliche Zeit besuchen wir ziemlich viele Orte und Stätten mit beeindruckenden Geschichten und Zeugnissen großer Persönlichkeiten vieler verschiedener Epochen.

Franziska von Rom

Eine Geschichte aber hat mir dieser Tage besonders gut gefallen. Es geht um Francesca Romana, Franziska von Rom. Sie gehörte zu einer alten römischen Adelsfamilie, wollte eigentlich Ordensfrau werden, wurde aber schon mit zwölf Jahren verheiratet und lebte 40 Jahre mit ihrem Mann, hatte sechs Kinder, war fromm und hat mit ihrer Schwägerin sich um die Krankenpflege in der Stadt gekümmert und versucht, das alte Laienapostolat des Urchristentums wieder zu beleben.

Da sie an einer Krankheit gelitten hat, die sie immer wieder hinfallen ließ, hat sie Gott darum gebeten, ihr einen zweiten Engel zum Geleit und zum Schutz zu geben. Und es wurde ihr von Gott gewährt. Soweit die Legende und die Geschichte.

Patronin der Autofahrerinnen

Aber jetzt kommt es noch besser. 1608 heiliggesprochen, hat Papst Pius XI. sie 1925 zur Patronin der Autofahrerinnen ernannt. Wir kennen ja den Christophorus als Patron der Autofahrer. Aber der Papst hat 1925 gedacht: Wenn die Frauen immer mehr emanzipieren und sogar Auto fahren, brauchen sie eine Patronin mit mindestens zwei Schutzengeln.

Dass Frauen die viel besseren, weil sichereren Autofahrerinnen sind, ist statistisch belegt. Aber eben auch, dass sie es sind, die sich mit allem, was sie können, um Kinder, um Kranke und Alte kümmern und so tragende Säulen des Christseins waren und immer noch sind.

(DR)