Versuch eines Dialogs - Ausschnitt
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Sie sind schon wieder da - Aquarell 1997 - Ausschnitt
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Grenzgänger - Mischtechnik 1998- Ausschnitt
Grenzgänger - Mischtechnik 1998- Ausschnitt

23.05.2017 - 10:00

"Gestern – Heute – Feuerrot" Elisabeth Stark-Reding

"Ich muss Farbe spüren!" Die Malerin Elisabeth Stark-Reding macht sozial- und zeitkritische Kunst mit christlichen Wurzeln.

Eine Art Erweckungserlebnis war die Begegnung mit den Werken Michelangelos in Rom. Dort besuchte Elisabeth Stark-Reding als Jugendliche ihren deutlich älteren Bruder Josef, der damals Stipendiat der Villa Massimo war. Die kleine Schwester durchstreifte die Museen, befühlte Statuen und wusste: "Ich will auch Kunst machen!"

 

Die Voraussetzungen dafür waren günstig: Elisabeth Stark-Reding wuchs in Castrop-Rauxel mit drei kulturbegeisterten Brüdern auf: Der fast 20 Jahre ältere Josef feierte bald als Autor von Kurzgeschichten Erfolg und schrieb ihr schon als Kind Gedichte auf den Leib; die 10 Jahre älteren Zwillinge Peter und Paul malten und werkten ebenfalls nach Herzenslust. So griff auch Elisabeth früh zum Pinsel und entdeckte ihre Leidenschaft speziell für die Farben Blau und Rot.

    

Nach ihrer Schulzeit an einer Ordensschule in Vallendar ließ sie sich an der Fachhochschule für Film, Foto und Design in Dortmund ausbilden und arbeitet seit 1978 als freischaffende Malerin und Designerin. Dabei ging es ihr nie nur um die ästhetische Wirkung ihrer Werke, sondern immer auch um den Dialog mit den drängenden Fragen der Zeit.  "Menschen sind ein Teil meiner Arbeit. Ohne Begegnungen mit Menschen unterschiedlicher Kultur, gegensätzlicher Hautfarbe wäre meine Arbeit nicht denkbar", sagt Elisabeth Stark-Reding.  In der Sendung "Menschen" erzählt sie von ihrer Kunst, ihrer Verwurzelung im Ruhrgebiet und ihrer Auseinandersetzung mit sozialen Themen.  

 

Moderation: Hilde Regeniter