27.12.2011 - 15:13

Nachrichtenarchiv 27.12.2011 15:13 Der große Gatsby von F. Scott Fitzgerald

Es läuft nicht schlecht an für den jungen Nick Carraway: Er ist aufstrebender Investmentbanker, knapp dreißig, hat die eine oder andere Affäre, hofft auf Erfolg und Geld – denn, obschon er aus ganz guten Verhältnissen kommt, ist er nicht reich. Anders als sein Nachbar Jay Gatsby, der eine Art Palast bewohnt und berühmt-berüchtigte Partys gibt. Anders auch als seine Cousine Daisy, die mit ihrem Mann Tom Buchanan und der kleinen Tochter in der Nähe lebt. Sie sind die Superreichen; altes Geld, über Generationen angehäuft und weitervererbt. Tom und Daisy haben in ihrem Leben nie wirklich arbeiten müssen. Aber Jay Gatsby?

Es kursieren Gerüchte über ihn, nicht überraschend, tauchte er doch eines Tages quasi aus dem Nichts auf und präsentiert nun Wochenende für Wochenende seinen Gästen unglaublichen Luxus. Den sie bereitwillig annehmen - und ihm neiden. Ist er ein reicher Erbe? Eher ein Krimineller, munkeln manche, zu dem man Distanz halten sollte, er könnte gefährlich sein. Oder mindestens ein Waffenhändler, einer, dessen Geschäfte sich nicht immer im legalen Bereich bewegen.