26.02.2010 - 10:03

Prof. Dr. Stefan Mückl "Vor- und außerpositive Grundlagen des Verfassungsstaates"

Im zweiten Teil unserer Reihe zum Thema Naturrecht greift der Freiburger Jurist Stefan Mückl das Verhältnis Staat und Weltanschauungen auf. Der Staat erfinde keine Normen und Werte, sondern greife lediglich auf in der Gesellschaft vorhandenes und akzeptiertes zurück. Und hier sieht Mückl die aktuelle Problematik, wenn die Institutionen, die für die Vermittlung und Schaffung von Werten zuständig sind, an Einfluss verlieren und der Staat versucht, dieses Vakuum zu füllen. Anhand der Diskussion um Erziehungsgeld und Bildungspolitik hat das Thema durchaus eine aktuelle Brisanz. Seinen Vortrag hielt Professor Mückl im September 2009 im Kölner Lindenthal-Institut.

Vorschau: Am 5. März beleuchtet Prof. Dr. Tilman Repgen den Sachsenspiegel unter dem Titel "Unfreiheit ist wider die Menschenwürde. Eine rechtshistorische Miniatur"