02.11.2011 - 16:44

Prof. Dr. Dr. Hanna Barbara Gerl-Falkovitz "Das andere Geschlecht. Zur Bedeutung der Andersheit für den Charakter der Begegnung"

Die Vereinigung der beiden Geschlechter von Mann und Frau wird in vielen Schöpfungsmythen als welterhaltendes Prinzip aufgefasst. Dabei fallen ihnen jeweils unterschiedliche Rollen zu, wobei dem Männlichen eher die Rolle des Statischen zukommt, das vom Weiblichen aktiviert wird.

Die Religionsphilosophin Hanna Barbara Gerl-Falkovitz vergleicht die Funktion von Liebe und Ehe in den mythischen Erzählungen der Weltreligionen und erkennt, dass die Zweiheit der Geschlechter keineswegs Harmonie bedeutet und auch Gefahren ausgesetzt ist. Ihren Vortrag hielt sie im Rahmen der Montagsakademie im Februar 2011 in der Theologischen Fakultät Paderborn.