Figur der Heiligen Teresa von Ávila
Figur der Heiligen Teresa von Ávila
Marlene Fritsch
Marlene Fritsch

14.03.2021 - 18:00

Echt ich. Wirklich ehrlich mit uns selber sein Marlene Fritsch

Eine Weggefährtin nennt Marlene Fritsch die spanische Mystikerin Teresa von Avila. „Echt ich“ hat Marlene Fritsch ihr neues Buch genannt. Was Teresa von Avila mit Echt sein zu tun hat – das ist unser Thema in dieser Sendung.

Für die Sendung kommt Marlene Fritsch extra an den Niederrhein gereist. Da sie auch Wanderführerin ist und in ihren Büchern immer wieder die Liebe zur Natur Thema ist, schlage ich ihr vor, die Sendung draußen aufzunehmen. Im Blick habe ich eigentlich eine kleine Kapelle am Wegrand. Inmitten einer großen Apfelbaumplantage bei uns in der Nähe. Ein würdiger Platz, um über die spanische Mystikerin Teresa von Avila zu sprechen.

Zwar ziehen wir los - aber direkt neben der Kapelle arbeitet an dem Nachmittag ein großer Traktor, fährt gewissenhaft Apfelbaumreihe um Apfelbaumreihe ab. Stoisch sucht Marlene Fritsch mit mir eine ganze Weile einen neuen Platz. Schließlich setzten uns auf eine Bank an einem für den Niederrhein so typischen Fahrradweg. Die Landstraße brandet im Hintergrund ein bisschen wie das Meer - soviel zum Thema idyllische Natur.

Wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn. Wenn Fasten, dann Fasten

Marlene Fritsch ist eine Büchermacherin in des Wortes wahrster Bedeutung. Sie kennt alle Facetten des Gewerbes. Ihr neues Buch ist von der spanischen Mystikerin Teresa von Avila inspiriert, die Marlene Fritsch eine Weggefährtin nennt. Angezogen ist sie vor allem von Teresa von Avilas Authentizität. Und von ihrer Fähigkeit, die Dinge mit ganzer Seele und ganzer Aufmerksamkeit zu tun.

In der Aussage: "Wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn. Wenn Fasten, dann Fasten" findet Marlene Fritsch diese Haltung perfekt auf den Punkt gebracht. Um selber so eine Haltung zu entwickeln, aber braucht es Selbsterkenntnis. Echte Selbsterkenntnis.

Der Dritte Blick

Marlene Fritsch hat für diese echte Selbsterkenntnis den "dritten Blick" entwickelt. Dieser dritte Blick hat natürlich mit dem Blick in den Spiegel zu tun - aber was genau der dritte Blick meint, erzählt Marlene Fritsch Ihnen in der Sendung am besten selbst.

In der Sendung erzählen wir auch, den Weg die Büchermacherin im Leben gegangen ist. Dieser Weg führte die Theologin und Germanistin nach dem Studium lange ins Lektorat eines religiösen Verlages. Später machte sie sich selbstständig und genießt seitdem die Freiheit, die in der Selbstbestimmung liegt und ihr erlaubt, spannende Buchprojekte zu begleiten. Oder selber Bücher zu schreiben.

Vor bald zwanzig Jahren ist Marlene Fritsch an ihre Wurzeln zurückgekehrt, lebt wieder in der Eifel und freut sich hier über die nahe Natur und die vertrauten Menschen. Warum Marlene Fritsch sich unterdessen sowohl zur Wanderführerin, als auch zur Trauerbegleiterin ausbilden ließ, hören Sie in der Sendung. Dort erzählt Marlene Fritsch auch, in welche neue Richtung sich ihr Leben möglicherweise entwickelt. Die hätte, soviel sei verraten, wieder viel mit Teresa von Avila zu tun.