22.05.2010 - 19:00

Thomas Kapielski über Gottesbeweise "Solange es mich gibt, befasse ich mich mit dem Gottesbegriff"

Er ist Musiker, Maler, Kneipenphilosoph und Schriftsteller. Thomas Kapielski hat gerade in New York für das Goetheinstitut die Ausstellung: "Nothing to see, nothing to say, nothing to sell" aufgebaut. Der aktuelle Preisträger des Preises der deutschen Literaturhäuser bekennt im domradio: "Ich bin ein gläubiger Mensch". Er beklagt die "chic säkularisierte Religion allerorten. Zum Beispiel die Klimawandelgläubigkeit und die Satanisierung der politischen Feinde". Selbst in größten Glaubenszweifeln bleibt Kapielski der Kirche treu. Für ihn ist das eine Frage der Gesittung: "Die Rituale der Religion sind doch ins profane gerutscht.

Da ist mir das Original lieber, auch weil mir klar ist, was das Abendland der Kirche zu verdanken hat". Weiter in domradio Bücher: zwei grundverschiedene Brüder. Steffen Martus hat eine Biographie über Jacob und Wilhelm Grimm geschrieben. Im domradio stellt er die beiden Märchensammler vor.