Heilige Elisabeth von Thüringen
Heilige Elisabeth von Thüringen

07.07.2017 - 09:20

Adelige Nothelferin Elisabeth von Thüringen

Elisabeth wird am 7. Juli 1207 auf Burg Sárospatak geboren als Tochter des ungarischen Königs Andreas II. Bekannt geworden ist sie aber als Elisabeth von Thüringen.

Schon mit 4 Jahren verlobt man das hübsche Kind mit dem damals 11-jährigen Thüringer Landgrafensohn Hermann. Zur Erziehung wird sie auf die Wartburg nach Eisenach geschickt.

Sorglose Zeit im Leben der Elisabeth

Die arrangierte Ehe kommt nie zustande, bevor die Ungarische Prinzessin den Thronfolger Hermann heiraten kann, stirbt dieser.

Sein jüngerer Bruder Ludwig verliebt sich unsterblich in die schöne Elisabeth. Im Jahr 1221, Elisabeth ist gerade 14 Jahre alt geworden, wird Hochzeit gefeiert.

Elisabeth verbringt glückliche Ehejahre auf der Wartburg.

Haushalt und Kinder reichen Elisabeth nicht

Das einfache Leben und die Wohltätigkeit des Franziskanerordens faszinieren und animieren sie zu eigenem Engagement.

Die Familie, insbesondere die Schwiegermutter, lehnt diese Mildtätigkeit ab.

Verstoßen nach dem Tod des Gatten

Nach dem frühen Tod ihres geliebten Mannes Ludwig, wird Elisabeth mit ihren drei Kindern von der Wartburg vertrieben.

Die Begründung: sie verschleudere Steuergelder als Almosen.

Nach einer wahren Odyssee auf der Suche nach einer Bleibe landet Elisabeth schließlich bei Konrad von Marburg, einem strengen, asketisch lebenden Gelehrten.

Bis zu ihrem Tod mit nur 24 Jahren, wird sie dort unter den einfachsten Bedingungen leben und sich für die Armen und Kranken aufopfern.

Ihr Vermögen nutzt sie zu Lebzeiten, um ein eigenes Hospital aufzubauen, der Grund warum heute noch viele Krankenhäuser in Deutschland nach Elisabeth benannt sind.

Heilige Elisabeth

Schon 4 Jahre nach ihrem Tod spricht Papst Gregor VIIII. Elisabeth heilig. Ihr Kopf, abgeschlagen, um ihn als Reliquie auszustellen, wird heute in der Klosterkirche in Wien verehrt.